Dienstag, 15. September 2015

Hoffnung auf Gesundheit und Wohlstand

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Wasser, welches Erneuerung und Glück verspricht sprudelt aus der Erde und die Einheimischen aus einem Dorf in der Provinz Buriram vermuten, dass eine schlangenähnliche Gottheit die Quelle des verzauberten Elixiers ist. Kerzen brannten und der Geruch von Weihrauch erfüllte die Luft - zwei Tage vor der Ziehung der nationalen Lotterie - an einem Brunnen beim Wat Nong Hua Kaen. Besucher standen an. Sie wollten beten und Opfergaben abgeben, über dem Wasser, dass angeblich jede Krankheit heilt und Glück bringt.

Buriram Thailand
Naga Schrein über dem Brunnen, dessen Wasser Krankheiten heilen und Glück versprechen soll. 
"Manche denken vielleicht, das es Aberglauben ist. Aber es hängt vom Glauben jedes einzelnen ab", sagt Niyom Kamsombat, ein 53-jähriger Mann aus dem Dorf. Er zweifelt nicht an der Fähigkeit des Wasser, die Krankheiten der Menschen seiner Gemeinde zu heilen.

Der Ursprung der magischen Quelle begann bescheiden. Im Dezember 2104 ordneten die lokalen Behörden die Grabung eines Wasserreservoirs nur wenige Meter von einem Teich weg an, wie Songsak Inpaen, Mitglieder der Dorfverwaltung sagt.

Der erste Spatenstich für einen Brunnen erfolgte im März. Kurz danach bemerkten die Arbeiter, dass sich das Reservoir mit klarem Wasser füllte. Sie nahmen eine Schluck und stellten fest, dass es ausgesprochen gut schmeckte.

Das war der Moment, als die Wahrheit seiner Herkunft einem der Gräber des Brunnens in einem Traum offenbart wurde. Songsak sagt, ein nicht namentlich bekannter Arbeiter wurde in einem Traum von einem Naga besucht. Der Schlangengott hätte ihm vermittelt, dass es von ihm zur Heilung gesegnetes Weihwasser sei.

Die Arbeiter beschlossen die heilenden Kräfte an einem kranken Elefanten zu testen. Tatsächlich sei ihm schnell besser gegangen. Das hätte viele von den übernatürlichen Kräften des Wassers überzeugt, erklärt Songsak.

Beamte waren sich da weniger sicher und testen das Wasser. Sie rieten den Einheimischen auf die Anbetung des Brunnens zu verzichten. Immerhin darf das Wasser weiterhin getrunken werden, es hat Trinkwasserqualität.

Quelle: Khaosod

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