Donnerstag, 17. September 2015

Bitte keine Proteste

Keine Kommentare :
Ein Protest gegen Premierminister Prayut Chan-o-cha im Ausland würde Thailand’s Ruf schaden, warnt die Regierung im Vorfeld seiner Reise an die Generalversammlung der UN in New York. Regierungssprecher und Generalmajor Sansern Kaewkamnerd sagte gestern, ein Protest einer Anti-Regierungsgruppe gegen General Prayut in den USA würde das Ansehen des Landes trüben und die Gefühle der Thais verletzen. Jeder Protest gegen den Putsch und Prayut sei ein Protest gegen Thailand.

Thais und US-Thais protestierten 2013 vor der UN gegen das Amnestiegesetz der Regierung Yingluck. 
General Prayut wird an der 70. ordentlichen Tagung der UN Generalversammlung, UNGA 70, im UN Hauptsitz in New York vom 23. September bis 1. Oktober teilnehmen. Seine geplante Rede wird von vielen weltweit führenden Staatsmännern und Politikern gehört werden.

„Niemand liebt Thailand mehr als die Thais“, sagte Sansern und forderte Regierungsgegner auf von geplanten Protesten gegen den Premier in den USA abzusehen. Die Regierung habe einen Hinweis erhalten, dass eine regierungsfeindliche Gruppe einen Protestaktion während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten veranstalten wolle.

Menschenrechtsaktivisten, aufgebracht von der kürzlichen Verwahrung von Kritikern, hatte die Regierung gewarnt, dass ihr an der Generalversammlung von Regierungen und Medien anderer Ländern Tadel drohen könnte. 

General Prayut sei besorgt, dass gegen ihn gerichtete Proteste Missverständnis unter Ausländern hervorrufen könnte. Menschen könnten ihre Meinung frei äussern, aber in einer positiven Art und Weise, sagte Generalmajor Sansern weiter. Er danke jenen, die planen General Prayut moralische Unterstützung auf seiner Reis nach New York zu geben. 

Zugleich forderte er die Thais auf, die Pläne der Regierung zu unterstützen und zu kooperieren. 

Inzwischen berichtete General Prayut den Medien, dass er in New York zwei Hauptthemen ansprechen wolle: Wege zur Überwindung der Armut und die Förderung von nachhaltiger Entwicklung zur Sicherung von Wirtschaftswachstum, sozialer Sicherheit und der Erhaltung der Umwelt in Thailand.

Gleichzeitig bestätigte er, vor der UN Generalversammlung nicht über die Reform Strategie Thailands zu sprechen. Noch nicht bekannt ist, ob er mit ausländischen Vertretern von Medien sprechen will. „Ich gebe Interviews, wenn ich Zeit habe“, sagt Prayut. 

Er führte weiter aus, dass die Regierung noch härter arbeiten werde, dass Land vorwärts und so schnell wie möglich wieder zurück zu Demokratie zu bringen.

Der Premier will, dass Ausländer Thailand als sich schnell entwickelndes Land und nicht als zerbrechlichen, instabilen und Konflikt behafteten Staat sehen.

Jedes Land habe seine eigene politische Kultur, welche unterschiedlich auf politische Prozesse wirke.

Quelle: Bangkok Post

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen