Donnerstag, 4. Juni 2015

Thailand's Regierung bittet Hindu Gott um Regen

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Thailand's Militärregierung setzt im Kampf gegen die jährlich am Ende der Trockenzeit drohende Dürre übernatürliche Kräfte ein. Chavalit Chookajorn, Staatsektretär für Landwirtschaft und Genossenschaften, hatte den Vorsitz über die traditionelle thailändische Zeremonie. Phra Pirun, der hinduistische Gott des Regens, wurde gebeten, Thailand mit Regen zu segnen.


Kampf der Dürre in Thailand: Regierung bittet Hindu Gott um Segnung mit Regen.
Er wurde vom Astrologen Sorajja Nual-yu unterstützt, einem bekannten Astrologen, welcher sich selbst an Nostradamus Thailand's bezeichnet. Der Staatssekretär sagte, der für das Landwirtschaftsministerium arbeitende Astrologe hätte ihn zuvor vor einer schweren Dürre gewarnt.

"Bruder Chui hat den sechsten Sinn", sagte Chavalit. Chui ist der Spitzname Sorajja's. "Er sagte mir, dass Thailand dieses Jahr sicher von einer Dürre heimgesucht werde. Deshalb wollte er, dass das Ministerium den Regengott in einer Zeremonie um Wasser vom Himmel bittet.

Thailand wird jedes Jahr während der Trockenzeit in verschiedenen Landesteilen von Dürre heimgesucht.

"Persönlich halte ich es für eine gute Sache", meinte Chavalit zur Regengott-Anfrage. "Es ist kein Aberglaube und tut nicht weh. Es geht darum etwas zu finden, an dem man sich festhalten kann."

Viele Thais sind zutiefst abergläubisch und lassen sich in ihrem täglichen Leben von Astrologie, Feng Shi und anderen spirituellen Glauben führen. Es ist üblich, dass Regierungsbeamte und führende Politiker ihren persönlichen Astrologen konsultieren.

Zuvor hatte Sorajja vorhergesagt, dass Thailand noch vor dem 12. Juli von einem schweren Erdbeben heimgesucht werden. Dies brachte ihm eine Rüge eines Regierungssprechers ein: Astrologen sollten die Bevölkerung nicht in Panik versetzen.

Derweil sagte Lertchai Sri-Anand, Direktor des Royal Irrigation Department, dass die Bauern im unteren Teil der Chao Phraya Ebene unter Wasserknappheit leiden, weil ihre Kollegen im oberen Teil das Wasser für eigenen Gebrauch abzwacken.

"Ich muss zugeben, dass das Department vor Problemen bei der Wasserbewirtschaftung für die Landwirtschaft steht. Die Bauern im oberen Teil des Flusses befürchten tiefes Wasserniveau und Dürre. Deshalb pumpen sie Wasser aus dem Fluss in ihre Teiche ab." 

Er versicherte, dass in den vielen Stauseen und Reservoirs genügend Wasser für alle Bauern des Landes gespeichert ist und bat die Bauern, sich keine Sorgen zu machen.

Quelle: Khaosod

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