Donnerstag, 12. Februar 2015

"Lasst Sex aus und geniesst ein besonderes Essen zum Valentinstag!"

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Teenager sollen den Valentinstag mit einem schönen Essen, nicht mit Sex begehen, sagt das Moral Promotion Centre.

Valentinstag in Thailand: Essen gehen geht für Teens in Ordnung, Sex nicht. 
Die "Nur ein Essen zum Valentinstag" Kampagne wurde mit dem Hintergedanken lanciert, Jugendliche an diesem romantischen Tag vor Intimitäten und Sex abzuhalten. Thailand nimmt weltweit einen Spitzenplatz in Teenagerschwangerschaften ein.

"Die verfügbaren Informationen zeigen, dass 83% der thailändischen Jugendlichen planen, am Valentinstag Sex zu haben."

Sagte der Generaldirektor des Moral Promotion Centre Sin Suesuan gestern bei der Präsentation der Kampagne, und ergänzte:

"Wenn die Teens nach einem Essen irgendwo in einer ruhigen Ecke rumhängen, besteht die Möglichkeit, dass sie sich für Sex entscheiden." 

Davon sind 54.9% Studenten, 27.8% gehen noch ins College. Gemäss Sin kann vorzeitiger Sex zu vielen Problemen wie ungewollte Schwangerschaften, unsichere Abtreibungen und übertragbare Krankheiten führen.

Er führt diese Probleme teilweise auf einfachen Zugang zu Dating Apps und Websites zurück.

"Wir haben entdeckt, dass in Chats sexuell anzügliche Gespräche geführt werden", sagte er und fügte hinzu, dass Berichte über die letzten 3 Jahre gezeigt hätten, dass viele Teenager nach Face-to-Face Meetings mit Online Freunden mit sexuellem Missbrauch konfrontiert wurden.

Das Moral Promotion Centre rät Jugendlichen, ihre Telefonnummern, E-Mail- und Privatadressen nicht auf Dating Plattformen zu veröffentlichen. 

Im Bewusstsein des Einflusses der sozialen Medien fordert Sin die Teenager auf "Eine besonderes Essen zum Valentinstag" auf ihren Facebook Seiten zu posten.

Die stellvertretende Generaldirektorin Panpimol Wipulakorn hatte kürzlich an einem Seminar erläutert, dass nicht weniger als 75 von 1'000 Frauen im Alter zwischen 15-19 in Bangkok schwanger würden.

"Das sind sehr viele, weltweit liegt die Zahl bei 50 von 1'000. In Thailand sind es 52", sagte Panipmol. 

Sie ergänzte, dass viele schwangere Teenager sich aufgrund der Situation, in der sich befanden, für Sex entschieden hatten. "Rund 30% waren damit einverstanden, während bis zu 5% dazu gezwungen wurden."

Ausserdem würden 50% der jugendlichen Frauen mit ungewollter Schwangerschaft sich für eine Abtreibung in nicht lizenzierten Einrichtungen entscheiden und vor der Gefahr einer Gebärmutter-Infektion stehen.

"Das kann zu schweren gesundheitlichen Problemen und sogar zum Tod führen."

Panipmol sagte, alle involvierten Stellen sollten das Thema Teenager Sex durch gute Beratung und Bildung angehen.

Am Montag hatte der Generalsekretär der staatlichen Schulen Thailand's Obec, Komol Rodkol seine Art des Kommentars dazu gegeben: "Ich gebe keine Erlaubnis, Kondom Automaten an staatlichen Schulen aufzustellen." 

Und beendete als Alleinentscheider die laufenden Diskussionen darüber abrupt.

Quelle: Nation

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