Dienstag, 3. Februar 2015

Ein sarkastischer Kommentar lautet: Thailand hat alles Gute, ausser Thais

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General Prem Tinsulanonda
Privy Council Präsident General Prem Tinsulanonda setzte sich gestern für die Einrichtung eines neuen Gerichts zur effektiven und ausschliesslichen Bekämpfung von Korruption ein. Es soll Verfahren verkürzen und beschleunigen.

Prem schlägt vor, dass die Gesetzgeber verschärfte Gesetze gegen korrupte Personen gemäss dem Motto der Kavallerie verhängen soll: schnell, stark und entschlossen.

"Ein sarkastischer Kommentar lautet: Thailand hat alles Gute, ausser Thais", sagte Prem.

"Es ist eine Schande. Es sind die korrupten Menschen, die uns beschämen. Ich kann und will es nicht tolerieren."

Prem sagte, reiche und korrupte Menschen gefährden die Zukunft von Thailand und haben Schande über das Land gebracht, haben es geöffnet für Beleidigungen und Verurteilungen.

"Sie sind der Feind Nummer 1 des Landes. Wir müssen ihnen eine Etikette anhängen und sie ausrotten."

Der ehemalige Premierminister und auch heute mit 95 Jahren noch höchster Berater des Königs sprach zum 60. Jahrestag des National Defence College.


Prem Tinsulanonda, geboren am 26. August 1920, war von 1980 bis 1988 Ministerpräsident von Thailand. Seit 1998 ist er Präsident des Kronrats

Er wurde 1978 Oberkommandierender des Heeres, 1979 Verteidigungsminister und im Jahr darauf Ministerpräsident. Obwohl er keiner Partei angehörte und nicht zu allgemeinen Wahlen antrat, bestätigte ihn das Parlament 1983 und 1986. Auch zwei Putschversuche konnte er 1981 und 1985 überstehen. 

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt berief ihn König Bhumibol Adulyadej in seinen Kronrat und 1998 zu dessen Präsidenten. Prem gilt als engster politischer Vertrauter Bhumibols und als Kopf eines königstreuen politischen Netzwerks. Er hat nach wie vor großen politischen Einfluss in Thailand und wird als Schlüsselfigur hinter dem Militärputsch 2006 vermutet.

Es interessierte ihn, ob das College Kurse anbietet, die den Schülern die Notwendigkeit vermittelt mit guten Taten dem Mutterland etwas zurück zu geben. 

"Das Defence College mag komplexe Analysen und Verteidigungsstrategien unterrichten. Aber dem Land etwas zurück geben ist ein einfache Sache, welche zu einer wesentlichen Strategie in der Unterstützung von nationaler Sicherheit und Stabilität beiträgt."

Dem Land zurückgeben, forderte Prem, Menschen in der Bekämpfung von Armut und Korruption zu helfen.

"Verpflichten sie sich zum Kampf gegen Bestechung. Statistiken zeigen, dass Thais gegenüber Korruption gleichgültig sind."

"Sie glauben, dass sie das nichts angeht. Sie sagen, warum sollte ich mir Feinde schaffen und sie würden ihre Zeit verschwenden, wenn sie nicht betrogen werden. Das ist traurig."

"Respektieren sie keine korrupten Menschen, egal wie viel Einfluss sie haben. Halten sie Abstand von Personen, die das Land betrügen."

Quelle: Nation

1 Kommentar :

  1. Wie Wahr, wie Wahr! Bitte auch schnell mit aller Konsequenz durchsetzen!

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