Donnerstag, 11. Dezember 2014

UN-Bericht: die Opiumproduktion im Goldenen Dreieck steigt rasant

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Die Opiumproduktion im Goldenen Dreieck hat sich seit 2006 verdreifacht, berichtet das Drugs and Crime Office der Vereinten Nationen. Der Drogenhandel beläuft sich auf 16.3 Milliarden Dollar.
Bauer im Shan State ritzt eine Mohn Knospe, welche das Opiumharz enthält. 
In Myanmar und Laos wird 2014 auf 63'800 Hektaren Mohn angebaut, letztes Jahr betrug die Fläche noch 61'200 Hektaren. In der Region wird derzeit rund 762 Tonnen Opium produziert.

Der grösste Teil der Anbaufläche liegt in Myanmar, produziert wird vor allem im nördlichen Shan State, nahe der chinesischen Grenze. Mohn ist dort Antreiber der Wirtschaft und finanziert die Warlords und ihre Armeen.

"Umfragen bei Bauern zeigen, das Mohn ihre Haupteinnahmequelle ist", sagt Juri Fedetov, der geschäftsführende Direktor von United Nations on Drugs and Crime.


"Dörfer mit Ernähungsunsicherheit und bedroht von Armut brauchen nachhaltige Alternativen, sonst haben sie keine Wahl als aus Verzweiflung Mohn anzubauen."

Der Bericht sagt aus, dass der erhöhte Heroinkonsum in China, Laos, Singapur und Thailand die Nachfrage 2014 nach Opium erhöht hat.

Das Goldene Dreieck welches sich entlang des Mekong im Grenzgebiet von Myanmar, Laos und Thailand erstreckt, war einst das grösste Opiumanbaugebiet der Welt. Massives Vorgehen der Regierungen in den 1990er und Anfang der 2000er Jahre brachten eine deutliche Reduktion. 

Seit 2006 aber steigt die Anbaufläche Fläche wieder aufgrund engerer regionaler Integration und vereinfachtem Handel dank besserer Verkehrsinfrastruktur.

Nach wie vor bleibt Afghanistan der weltweit grösste Produzent von Opium.

Quelle: Chiang Rai Times

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