Mittwoch, 31. Dezember 2014

Truppenaufmarsch, Grenze geschlossen - Thailand und Kambodscha im Zwist um Grenzverläufe

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Thailand und Kambodscha verstärken ihre militärische Präsenz im sogenannten Emerald Triangle in Ubon Ratchathani’s Nam Yuen Bezirk nachdem Kambodscha Baumaschinen und andere Geräte zum Bau eines Kasino und Hotels aufgefahren hat. Das Gebiet, unweit des Preah Vihear Temples, wird auch von Thailand beansprucht.

Militär Grenze Thailand Kambodscha
Truppenaufmarsch am umstrittenen Grenzverlauf im Emerald Triangle. 
Thailand hat zudem den provisorischen Grenzübergang in Kong Arn Ma geschlossen.

Der Gouverneur von Ubon Ratchathani, Serm Chainarong, sagte gestern, er hätte seinen Gegenpart aus Preah Vihear, Oam Mara, in einer Protestnote informiert, dass Kambodscha ein Abkommen zur Grenzüberwachung und Landdemarkation verletzte.

Eine Quelle sagte, dass die kambodschanischen Militärs ihr thailändischen Kollegen unmittelbar danach kontaktiert und ihnen dabei versichert hatten, die Bauarbeiten würden gestoppt.

Serm äusserte, dass die Kambodschaner Bagger und anderes schweres Gerät einsetzen um ein Denkmal eines kambodschanisches Kriegers auf dem Rücken eines Pferdes auf einem Marktplatz zu errichten. Die Arbeiten seien Teil eines Kasino und Hotel Projektes zur Weiterentwicklung des Gebietes und für neue Infrastruktur.

Er meinte weiter, dass nach der Fertigstellung des Projektes Menschen in der Gegend angesiedelt werden sollen, heute wäre dort Niemandsland. Die Grenzlinie in dieser Region sei unklar, wenn aber die kambodschanische Seite den ursprünglichen Verlauf verändere, wäre er frustriert.

Er verlangt, dass Kambodscha die Arbeiten unmittelbar stoppt. Bei einem Meeting von Beamten beider Seiten soll beschlossen werden, dass alles wieder in den Ursprungszustand zurück gebaut wird.

Letztmals hatten sich die Gouverneure am 27. September zu Gesprächen über Grenzkooperationen getroffen. Einer der damaligen Beschlüsse war, dass der besagte Marktplatz aus der nicht demarkierten Zone in ein anderes Gebiet verlegt wird, sagte einer, der damals dabei war.

Kambodscha’s Schritt scheint eine Verletzung des Abkommens zu sein, welche die thailändische Seite verärgert, wie die selbe Person weiter sagt. Als Antwort hatte Thailand den Grenzposten Kong Arn Ma am Montag geschlossen.

Aus einer Quelle der Armee war zu erfahren, dass Kambodscha darauf hin Soldaten und Waffen in die Nähe des Postens verschoben und Zivilisten vom Marktplatz evakuiert habe. Es ist unklar, wie viele Truppen nun in der Region stationiert sind.

Am Dienstag verstärkte auch Thailand mit Soldaten des 6. Infanterie Regimentes die bereits stationierten Truppen.

Die Militärquelle berichtete weiter, dass der befehlshabende kambodschanische Generalleutnant Sri Duk den thailändischen Kommandanten zur Wiederöffnung der Grenze angefragt habe. Kambodscha habe versprochen, nicht mehr weiter zu bauen und sei zu Gesprächen über ein Ende des Truppenaufmarsches bereit.

Der thailändische Regierungssprecher General Major Sansern Kaewkamnerd sagte am Dienstag nach einem Treffen des Kabinetts, Premier Prayut Cha-o-cha habe angeordnet, dass die Demarkation der Grenzlinien mit höchster Priorität behandelt werden sollen.

Die Demarkation könne dort, wo die Grenzverläufe klar sind, unmittelbar angegangen werden, zitierte Sansern Premier Prayut weiter, dort wo sie unklar sind, sollten die Nachbarländer mehr Aufmerksamkeit zu Projekten wie Grenzhandel schenken und gemeinsamen Nutzen suchen statt über darüber zu streiten.

Quelle: Bangkok Post

Dienstag, 30. Dezember 2014

Premier Prayut ist kein Bürokrat und muss nicht in Rente gehen, sagt Prem

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General Prem
Der Präsident des Privy Council, General Prem Tinsulanonda, lobte Premier Prayut Chan-o-cha gestern für die Inszenierung des Coup d'Etat am 22. Mai. Sein Schritt sei ein grosses Opfer gewesen und versinnbildliche Loyalität.

Prem äusserte sich, nachdem Prayut mit seinem Kabinett, der Militärspitze und hochrangigen Regierungsbeamten ihm persönlich Neujahrsgrüsse übermittelt hatten.

Der Staatsmann sagte, die meisten Thais billigten und wären stolz auf Prayut's Machtübernahme.

Der 94-jährige Prem Tinsulanonda war von 1980 bis 88 Ministerpräsident von Thailand. Seit 1998 ist er Präsident des Privy Councils, des Kronrates. Der General wurde 1978 Oberkommandierender des Heeres, ein Jahr später Verteidigungsminister und im Jahr darauf Ministerpräsident.

Obwohl er keiner Partei angehörte und auch nicht zu Wahlen antrat, bestätigte ihn das Parlament 1983 wie auch 1986 im Amt. Er überstand 1981 und 1985 Putschversuche.

Nach seinem Ausscheiden als Ministerpräsident berief ihn König Bhumipol in seinen Kronrat und 1998 zu dessen Präsidenten.

Prem gilt als engster politischer Vertrauter des Königs und als Kopf eines königstreuen politschen Netzwerks. Er hat trotz seines hohen Alters nach wie grossen Einfluss in Thailand.

Prem nannte dem Premier bei seinem Spitznamen Lung Too - Onkel Too. "Lung Too hat duch den Coup wieder Ruhe und Frieden hergestellt. An jenem Tag hat das Militär gezeigt, insbesondere auch die Generäle Prawit Wongsuwan und Thanasak Patimaprakorn, dass sie bereit sind, Thailand zu helfen, wenn es notwendig ist." 


"Es gibt nur eine Person unter mehr als 60 Millionen Thais, die behauptet, dass Soldaten nichts wissen und nur ein Gewehr abfeuern können. Lung Too wusste, dass er es tun kann, und als es Zeit war, tat er es auch."

"Phra Siam Devadhiraj, der Schutzengel von Siam, muss gesehen haben, dass Lung Too als Retter des Landes gekommen ist und wieder für Ruhe und Ordnung sorgt. Wir haben es getan und werden es weiterhin tun."

"Ich hatte ein privates Gespräch mit Lung Too, sagte ihm, wenn du erst hervorgetreten bist, gibt es kein zurück mehr - nur mutiges voran schreiten. Wie unsere Vorfahren es für die Zukunft ihrer Kinder taten."

"Jeder ist müde, ich weiss das. Wir alle sind müde, aber wir sind für unser Land müde. Seine Majestät der König und alle Thais geben uns Rückhalt vorwärts zu gehen. Ich bitte alle militärischen Einheiten, dem Premier und seiner Regierung vollste Unterstützung für ihre Arbeit zum Wohl des Landes zu geben. Wie Freunde in Not, die sich fürsorglich gegenseitig helfen."

Der Staatsmann ermutigte auch die anwesenden Reporter, ihre Pflicht für das Land zu tun.

Auf die Frage, ob die Regierung und der Nationale Rat für Frieden und Ordnung nur ein Jahr Zeit für ihre Arbeit hätten, meinte Prem, das sei kein Problem:


"Der Premier ist kein Bürokrat, also muss er auch nicht in Rente gehen."

Während er Prem ein glückliches neues Jahr wünschte, lobte Prayut ihn für seine hervorragenden Führungsqualitäten, Erfahrung, ehrenvolle Erfolgsbilanz und Leistung - zusammen mit seiner herausragenden Loyalität zur Monarchie.

Prayut sagte, er würde Prem's Fussstapfen folgen und ihn als Vorbild nehmen. Wie er wolle er dem Land mit Ehrlichkeit als Vorbild dienen, Einheit und nachhaltige Stabilität bringen.

Quelle: Nation

Montag, 29. Dezember 2014

Die Russen bleiben aus - Pattaya und Phuket leiden unter dem Verfall des Rubels

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Russland's Wirtschaftskrise drückt auf den Tourismus in Thailand, vor allem Pattaya und Phuket werden die Folgen noch bis mindestens Mitte nächsten Jahres spüren.
Pattaya Beach
Pattaya Beach zur Hauptsaison: Russen machen die Mehrheit aus. 
"Pattaya ist seit vielen Jahren ein zweites Zuhause für russische kurz- und langzeit Touristen. Sie bringen riesiges Einkommen für unsere Wirtschaft. Aber die durchschnittliche Auslastung liegt zur Zeit nur bei 70 Prozent, letztes Jahr waren es 90", sagt der Vizepräsident für Marketing der Thai Hotel Association THA.


Pattaya ist das beliebteste Reiseziel der Russen in Thailand. Das Seebad leidet seit Monaten wegen der russischen Wirtschaftskrise und zuletzt dem Verfall des Rubels unter sinkenden Gästezahlen. 

Vor 2 Jahren begannen russische Besucher Phuket als neue Destination zu erobern. Auch die Insel leidet nun unter einem Einbruch. Von Januar bis November besuchten 1.4 Mio. die Insel, aber jetzt zur Hauptsaison im Dezember sind es 50 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Im 2013 besuchten insgesamt 1.7 Mio. Russen Thailand. Seit Jahren stellt das Land die 3. grösste Anzahl Touristen, übertroffen nur von Besuchern aus China und Malaysia. 


In den ersten 11 Monaten 2014 reisten sogar mehr Russen als Malaysier ins Land des Lächelns, aber 26 Prozent weniger als noch im Vorjahr.

Juthaporn Rerngron-asa, stellvertretender Gouverneur für Marketing in Europa, Afrika und dem Nahen Osten der Tourism Authority of Thailand TAT sagte, dass die wirtschaftlichen Probleme in Russland die Besucherzahlen in Thailand noch auf längere Zeit negativ beeinflussen würde.

Die TAT sagt auch, dass auch der japanische Markt aufgrund der wirtschaftlichen Instabilität weiterhin auf tiefem Niveau bleiben werde. Die Agentur versucht mit Marketing Aktivitäten die Besucherzahlen aus anderen Kurzstrecken Märkten wie China und ASEAN zu erhöhen, um den Verlust an Russen zu ersetzen.

Suwapan von der THA meint, dass bei MICE - Meeting-, Incentive-, Kongress- und Ausstellungsunternehmen - vor allem aus westlichen Märkten, bis Ende des 1. Quartals 2015 nicht mit einer Steigerung zu rechnen sei, da viele Unternehmen Thailand als noch nicht sicher einstufen.

Die THA berichtet auch, dass die durchschnittliche Hotelauslastung während der aktuellen Hochsaison in Bangkok, Phuket, Hua Hin, Samui und Chiang Mai bei rund 80 Prozent liegt. Höher als im Vorjahr, aber durch die globale Wirtschaftskrise weniger als erwartet.

Doch das Geschäft in Destinationen wie Chiang Rai, Kanchanaburi und Krabi blüht. Dort haben sich die Buchungen dank thailändischen Touristen erhöht.

Quelle: Nation

Sonntag, 28. Dezember 2014

Thailand hat erstmals ein Tierschutz Gesetz

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Die Regierung hat ein Gesetz gegen Tiermissbrauch und Tierquälerei in der Royal Gazette veröffentlicht. Der Gesetzesentwurf war nach über 15 Jahren in den Mühlen der Verwaltung und des Parlaments am 12. November von der National Legislative Assembly NLA genehmigt worden und wurde am 26. Dezember in Kraft gesetzt.

Tierschutz Thailand
Gehört das der Vergangenheit an? 
Thailand hat grundsätzlich eine schlechten Ruf in Sachen Tierschutz. Bisher gab es keine Gesetz, die sich mit der Frage direkt beschäftigt hat. Lediglich im Strafgesetzbuch gab es eine Bestimmung, die Grausamkeit gegen ein Tier mit maximal einem Monat Gefängnis und/oder 1'000 Baht Geldstrafe vorsah. Allerdings gibt es keinerlei Beweise, dass diese Bestimmung jemals angewandt wurde und sie hält auch nicht fest, was Grausamkeit bedeutet.

Die wichtigsten Gründe zur Einführung sind, wie offiziell verlautbart wurde: 

  • Tiere haben Gefühle
  • Tiere sind ein wichtiger Teil der Umwelt

Daher sollten sie vor Folter geschützt sein.


Das Gesetz umfasst domestizierte Tiere sowie Tiere, die für Nahrung, Unterhaltung und andere Zwecke gehalten werden. Es beinhaltet nicht freilebende, wilde Tiere, für die später ein eigenes Gesetz vorgesehen ist. 

Gemäss den Bestimmungen ist es Beamten jetzt gestattet, Häuser, Wohnungen und Geschäfte zu durchsuchen, wenn eine Beschwerde über Tierquälerei vorliegt.

Das Gesetz schreibt vor, dass Eigentümer ihre Tiere in Einklang mit der Gattung während Aufzucht und Haltung, bei Transport und Verwertung behandeln müssen.

Jedem, der Tiere ohne wichtige Gründe missbraucht oder quält, droht eine Geldstrafe bis zu 40'000 Baht und/oder eine Gefängnisstrafe bis zu 2 Jahren. 

Das Gesetz ist ab sofort in Kraft.

Immerhin. Gelten Hunde ohne Besitzer, bzw. vormalige Besitzer nun als wilde Tiere? Und es bleibt zu hoffen, dass auch irgend jemand von dem Gesetz weiss und irgend jemand es durchsetzt.

Quelle: NNT

Samstag, 27. Dezember 2014

Affäre um den blauen Diamanten - auch nach 25 Jahren nicht gelöst

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Der Oberste Gerichtshof bestätigte gestern Freitag die 10-jährige Haftstrafe von Oberst Prasert Chanthrapipat von der Royal Thai Police. Er hatte von einem Edelsteinhändler, der vor 25 Jahren aus dem Palast eines saudiarabischen Prinzen gestohlene Schmuckstücke erworben hatte, 660’000 Baht Bestechungsgeld genommen.

Blue Diamond Affair
Am Anfang der Affäre um den blauen Diamanten: Präsentation des sichergestellten Diebesguts. 
Prasert, ehemaliger Superintendent der Kavallerie, war einer der 8 Angeklagten, welcher vom Edelsteinhändler Santi Srithanakhan 1993 Schmiergeld erpresst hatten. Andere Angeklagte, einschliesslich Chalor Kerdthes, ehemaliger Generalleutnant der Polizei, hatten ihre Strafe schon früher nach Einspruch beim Berufungsgericht akzeptiert. Nur Prasert zog den Fall weiter.

Der Oberste Gerichtshof verhörte 4 Personen, welche Praserts Behauptung, es hätte bei der Geldübergabe keine Zeugen gegeben, entkräfteten und bestätigte die Strafe.

Santis Frau und sein Sohn waren ermordet worden. Eine Gruppe thailändischer Polizisten wollte den Juwelier damit unter Druck setzen und Informationen über den gestohlenen Schmuck erpressen. Die Bestechungsgelder waren in dieser Zeit eingetrieben worden.

Der Skandal um den blauen Diamanten

Kriangkrai Techamong, Hausmeister im Dienst von Prinz Faisal bin Fahd, stahl 1989 Schmuck und wertvolle Edelsteine im Wert von 500 Mio. Baht.

Als Hausmeister hatte er Zugang zu allen Räumen im Palast des Prinzen. Er versteckte seine Beute in einem Staubsaugerbeutel und schmuggelte sie aus Saudi Arabien in sein Haus in der Provinz Lampang in Thailand.

Ermittlungen durch ein Team der Royal Thai Police unter der Leitung von Generalleutnant Chalor Kerdthes führten zur Festnahme von Kriangkrai und Sicherstellung des grössten Teils des Schmucks.

Kriangkrai wurde zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt, aber bereits nach 3 Jahren entlassen, weil er den Diebstahl gestand.

Das Ermittler Team der Royal Thai Police flog zur Rückgabe des Schmucks nach Saudi Arabien. Die saudischen Behörden stellten aber schnell fest, dass die Hälfte des zurück gegebenen Schmucks gefälscht war und das wertvollste Teil, ein 50-karätiger blauer Diamant, fehlte.

Daraufhin reiste Mohammad Al-Ruwaili, ein dem saudischen Königshaus nahestehender Geschäftsmann zu Abklärungen nach Bangkok. Dort wurde er entführt und ermordet.

Drei Monate später wurden 3 Beamte der saudischen Botschaft in Thailand erschossen aufgefunden. Die Mordfälle wurden nie aufgeklärt.

Später wurde Generalleutnant Chalor für den Mord an Frau und Sohn des Edelsteinhändlers Santi und Bestechung angeklagt und 1995 zum Tode verurteilt.

Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Todesstrafe am 16. Oktober 2009. 7 weitere Polizisten waren ebenfalls für schuldig an den Morden und Bestechung befunden worden.

Chalors Strafe wurde von König Bhumipol an seinem 84. Geburtstag auf 50 Jahre reduziert.

Die Affäre hatte weitreichende Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Saudi Arbabien und Thailand. Unter anderem wurden nach den Morden an den saudischen Beamten Thais keine Arbeitsvisa mehr ausgestellt, den Saudis von einem Besuch von Thailand abgeraten und die diplomatischen Vertretung auf Chargé d'Affaire herabgestuft. 

1989 hatten noch über 150'000 Thailänder in Saudi Arabien gearbeitet, nach dem Skandal waren es noch 10'000.

Der heute 73-jährige ehemalige Polizeichef hatte die Ermittlungen um den Diebstahl des Schmucks geleitet. Ursprünglich zum Tode verurteilt, später begnadigt wurde er schliesslich im Oktober 2013 nach 19 Jahren im Bang Kwang Gefängnis wegen seines hohen Alters und chronischer Krankheiten entlassen.

Verschiedene original Schmuckstücke tauchten unter mysteriösen Umständen wieder auf, unter anderem in einem Plastiksack am Pfeiler eines Verkehrsschildes in der Stadt Phrae im Norden Thailands. Darin war neben Schmuck ein Zettel, auf dem stand: Ich habe den Schmuck lange gehortet. Ich fühle mich nicht wohl. Bitte gebt ihn nach Saudi Arabien zurück.

Vom legendären blauen Diamanten aber fehlt trotz wilder Spekulationen nach wie vor jede Spur.

Quelle: Bangkok Post

Freitag, 26. Dezember 2014

Demokratie Falle, Regierungsbeamte und absolute Macht - Prayut nach 3 Monaten als Premier

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Premierminister und General Prayut Chan-o-cha gibt seinen Beamten noch 3 Monate Zeit Ergebnisse zu liefern. Wer Resultate ausweist kann bleiben, die anderen werden gefeuert.
Premier Prayut
Premier Chan-o-cha: Bilanz nach 3 Monaten Regierung. 
Thailand brauche eine 5-Jahres Vision für Stabilität, in dem am Ende alle Menschen wohlhabend sind und die Demokratie Falle überwunden haben. Prayut bekräftigte auch, dass die Wurzeln des politischen Konflikts noch nicht ausgerottet sind.

Der Premier machte diese Aussagen an der Pressekonferenz zur Bilanz der ersten 3 Monate seiner Regierung. 

Thailand sei seit 1932 gefangen in der Demokratie Falle, als ein Aufstand die absolute Monarchie begrub. Zu viele Militärputschs folgten seither, jetzt soll der Schwerpunkt auf Stärkung der Menschen, des Landes und aller Sektoren erfolgen, meinte Prayut weiter.

"Heute ist Thailand relativ ruhig. Aber einige denken, es habe sich nichts geändert und sie möchten schnell wieder eine gewählte Regierung haben. Aber während die Dinge ordentlich erscheinen, ohne Konflikte oder Proteste, die Ursachen bleiben weiterbestehen, sei es im Hinblick auf Personen oder Kriegswaffen. Also müssen wir parallel zu allem anderen damit umgehen. Solange die Ursachen nicht behoben sind, werden die Wurzeln des Konflikts weiter treiben, der Aufarbeitungsprozess bliebe unvollendet und wir lösen gar nichts - wie früher. Ich halte den Lösungsprozess am Laufen, aber es besteht noch immer Gefahr für die Demokratie."

Er warnte die Regierungsbeamten ihre Aufgaben unverzüglich wahrzunehmen, sonst gleite Thailand zu einem gescheiterten Staat ab. 

Prayut sagte weiter, dass die Regierung die letzten 3 Monate damit verbracht habe, unzählige Probleme unterschiedlichster Gattung zu lösen. Probleme, welche die vorherigen Regierungen nicht gelöst hätten. Allerdings erklärte er nicht genau, worauf er sich dabei bezog. 

Er hoffe, dass die Arbeit seiner Regierung jetzt deutlicher wahrgenommen werde, einschliesslich der laufenden Gerichtsverfahren. Gleichzeitig forderte er die Medien auf, fair zu berichten, wenn sie die Regierung kritisieren.

Einer Thai Zeitung war er vor, ohne sie zu nennen, ihn ständig zurecht zu weisen und die Aufhebung des Kriegsrechts zu fordern.

"Ich werde den Media Verband auffordern, einen Blick in diese Zeitung zu werfen, welche jeden Tag über mich schreibt. Ich habe das lange Zeit mit mir getragen. Sie attackieren mich jeden Tag über jedes Thema auf allen Seiten. Was läuft bei ihnen falsch? Sind sie verrückt oder was? Sie kritisieren immer, egal, wer Premier ist. Was ist gut daran? Der Eigentümer wird am Ende im Gefängnis sterben. Ich will die Zeitung nicht unterstützen, aber jemand hat mir ein Exemplar gebracht. Ich will sie nicht wirklich lesen, weil es mich zur Weissglut treibt, was wiederum mein Verhalten und mein Auftreten als Leader beeinflusst. Aber ich weiss nicht, was ich tun soll, wenn ich morgen dafür kritisiert werde. Aber dann werde ich diese Zeitung wirklich einstellen lassen, weil sie weiter am mir rummäkeln, wenn ich es weiter zulasse..  Was ist denn der Sinn des Kriegsrechts? Es besteht um sicherzustellen aufbauend für Frieden arbeiten zu können."

Was die absolute Macht, die ihm die Übergangsverfassung gewährleistet, betreffe, so nutze er sie konstruktiv, nicht um jemanden zu exekutieren.

"Ich habe niemanden ins Gefängnis gesetzt oder vor ein Erschiessungskommando gestellt."

Bezüglich der Kritik von ausländischen Regierung auf den Putsch und den Aufbau der Demokratie sagte Prayut, Thailand gehe voran und diejenigen, die das nicht glauben, könnten sich die provisorische Verfassung ansehen.

"Das ist die Antwort. Je mehr Antworten ich gebe, desto länger werden die Fragen."

Zur Schaffung der ASEAN Wirtschaftsgemeinschaft nächstes Jahr sagte er, die Thais sollten über gegenseitige Vorteile denken und erkennen, dass es die Gemeinschaft in Südostasien stärke.

In seiner langen Rede verwies Prayut darauf, dass er Schiedsrichter und Rektor sei und gekommen ist, um die Dinge zu beschleunigen.

Als persönlich Note verriet er, dass seine Familie nicht wusste, was er er vor hatte und am Tag des Putsches machte.

"Am 22. Mai weinten zuhause alle und ich habe nichts gesagt. Ich sagte es meinen ältesten Söhnen erst später. Aber ich musste es tun, sonst hätte ich mich nach meiner Pensionierung dafür verurteilt, die Dinge einfach weiter geschehen zu lassen."

Quelle: Nation

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Grösster Gewinneinbruch seit Bestehen - Thai AirAsia wünscht Aufhebung des Kriegsrechts

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Thai AirAsia verzeichnet den grössten Gewinnrückgang in seiner 10-jährigen Geschichte. Im Vergleich zum Vorjahr sank er von 1.9 Mia. auf nur noch 200 Mio. Baht.

Thai AirAsia
Thai AirAsia 2014: wenig Gewinn, harter Kampf um Passagiere. 
Wie die Billigfluglinie gestern ankündigte, plant sie sich auf den Inlandsmarkt zu fokussieren um die Verluste aus dem internationalen Geschäft auffangen zu können. 

CEO Tassapon Bijleveld sagte, den meisten Fluggesellschaften in Thailand würde es ähnlich ergehen.

Dieses Jahr wird Thai AirAsia etwa 12.1 Mio. Passagiere transportieren, erwartet wurden 13.6 Mio., im 2013 waren es noch 10.3 Mio. gewesen. Die durchschnittliche Auslastung beträgt 80 Prozent, 3 weniger als erhofft. 

Trotz Erhöhung der Kapazität um 20 Prozent durch 5 neue Flugzeuge stieg die Passagierzahl nur 16 Prozent.

Thailand verzeichnet 2014 wegen innenpolitischen Unruhen und wirtschaftlicher Abschwächung gegenüber dem Vorjahr einen Besucherrückgang auf 24.6 Mio. Ziel der TAT, Tourism Authority of Thailand, waren 25.5 Mio. gewesen.


"Die politischen Unruhen in Thailand waren der entscheidende Faktor für den Rückgang", sagt CEO Tassapon zur Situation seiner Airline.

Sinkende Kerosinpreise werden sich auf die finanzielle Performance von Thai AirAsia im 2. Quartal nächsten Jahres niederschlagen, dann wird voraussichtlich auch der chinesische Markt wieder auf den Beinen sein.

Mehrere Staaten, auch China, Hongkong und Singapur, haben die Reisewarnungen für Thailand aufgehoben. Tessapon wünscht für seine Fluggesellschaft, dass das Kriegsrecht aufgehoben wird. Trotz Aufhebung der Reisewarnungen halte es Touristen von einem Flug nach Thailand ab.

Während das internationale Geschäft kriselt, konzentriert sich Thai AirAsia auf den Inlandsmarkt. Bereits buchbar sind drei neue Strecken von Bangkok nach Nan, Loei und Roi Et. Die Provinzhauptstädte werden täglich zweimal bedient, zur Einführung kosten Tickets 333 Baht. Geplant sind auch Verbindungen nach Chumphon, Buri Ram, Ranong und Mae Sot.

Erweitert wird auch das Sitzplatzangebot, 5 neue Airbus A320 kommen hinzu, 2 im 1. Quartal, der Rest in der zweiten Jahreshälfte 2015.

Die Airline erhofft sich im kommenden Jahr 14 Mio. Passagiere zu bedienen. Die wichtigsten Kundengruppen sind weiterhin Chinesen und Thais. Geplant sind auch mehr Fly-Through Dienste via Don Muang International Airport.


Übrigens: Bei der Eröffnung im Jahr 1914 wurde der Name des Flughafens in lateinischer Schrift Don Muang geschrieben, dies wurde 2007 geändert. Seither heisst er Don Mueang,  gemäss den allgemeinen Regeln für die Transkription der thailändischen Schrift in lateinische Buchstaben gemäß den Vorgaben des Königlichen Instituts Thailands.

Dazu kommen die Strecken Chiang Mai - Hongkong, Chiang Mai - Surat Thani und Krabi - Guangzhou, alles Routen ohne Konkurrenten.

Thai AirAsia hat auf dem Don Mueang Airport einen Marktanteil von 30 Prozent, gefolgt von Nok Air mit 27 und Thai Airways/Thai Smile mit 21.

Der Flughafen wird bis Ende des ersten Quartales nächsten Jahr renoviert und ausgebaut, die Kapazität von 16 auf 30 Mio. Passagiere beinahe verdoppelt. Zum Vergleich: der Suvarnabhumi International Airport hat eine Kapazität von 45 Mio.

Quelle: Nation

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Totschweigen, Vertuschen und Vergessen

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Ein Kommentar von Kong Rithdee
Du hast die Nachrichten gehört, und du weisst worüber sie sprechen, auch wenn sie nicht darüber sprechen. Oder vielleicht weisst du es nicht, aber du denkst, du weisst es, und weil sie weiterhin in Rätseln sprechen, vor vorgehaltener Hand vor sich hin flüstern, bist du nicht sicher, ob sie wirklich davon sprechen. Worüber? Diese Polizisten, die vom Himmel in den Rinnstein fielen, unter anderem. Aber worüber sprichst du wenn du über etwas sprichst, zu dem niemand etwas sagt, wenigstens nicht öffentlich. Du folgst dem starken Sog in den Speicher von Spekulationen und in die Gerüchteküche. Du tust es, ich tue es, wir alle tragen unseren Beitrag zur Nicht-Wissen Gesellschaft bei.

Wenn das bisher keinen grossen Sinn macht, entschuldige, aber du weisst, worüber ich spreche, auch wenn ich nicht darüber spreche. Die Sprache ist frei, aber sie kann eingezäunt werden. Lange genug eingezäunt, verschwinden gewisse Worte und Ausdrücke, werden unsichtbar. Ich glaube nicht, das das gut ist, aber steht mir nicht zu, darüber zu urteilen.

Wir waren schon immer eine Nicht-Wissen Gesellschaft. Unsere Geschichte ist eine schwache Geschichte, düster und voller Löcher und niemand, niemand, kein Bildungsminister, hat je einen Finger darüber erhoben. Auswendig lernen und rezitieren von zwölf Werten, oder andere, Gehirn zermürbende Aufgaben. Wir erzeugen lieber Mentalität der Masse als Persönlichkeit, die in eigene Meinung, manchmal sogar Weisheit mündet. 

Seinerzeit mag das kein Problem gewesen sein, weil die Welt klein war und die Leute weder Google, You Tube, Wiki oder - keine Neugier - gehabt haben. Aber unser Sprung nach nicht korrigierbarem Nicht-Wissen Status hat so stark zugenommen, erstens aufgrund von Technologie und dem Umstand, dass die Fronten der Welt in gegenseitige Richtungen zulaufen, und zweitens unter den aktuellen Bedingungen: Vorenthalten von Wissen ist offizielle Politik.

Nimm als Beispiel den kürzlichen Kommentar des Bildungsministeriums. Wenn jemand, der daran ist, unseren Weg mit einem Bulldozer in Richtung Erleuchtung zu führen, sich entscheidet, das es dabei besser ist, das Licht auszuschalten, sind wir ganz tüchtig alleine im dunkeln gelassen. 

Manche argumentieren, dass diejenigen, die ihre Stimme erheben selbstsüchtig und unpatriotisch sind, weil wir in einer ruhigen und glücklichen Atmosphäre leben. Wie dumm. Genau weil wir es vorziehen zu schweigen statt zu diskutieren, bestätigen wir unser Nicht-Wissen und werden irgendwann in ein teuflisches schwarzes Loch fallen, während die Welt um uns herum in Lichtgeschwindigkeit vorüberzieht. Wir leben in einer ruhigen Atmosphäre auf, genau, auf einem schlafenden Vulkan.

Was uns zurück bringt auf das nicht Aussprechbare, diese Polizisten und ihre Helfer. Vor diesem unglaublichem Fall war das Ausschalten von Wissen, manchmal nur Informationen, einer Vorstufe von Wissen, war die Willfährigkeit braver Bürger. Was das kollektive Gefühl nun ändert, ist die Kraft dieses grossen Stroms von inoffiziellen Kanälen, Technologien und neuem Bewusstsein. 

Sie haben die Glastür zerschlagen, und jetzt wollen wir mehr sehen - nicht weil wir hungrig nach Skandalen sind, sondern weil es Teil unserer Bestimmung ist. Wir sprechen nicht darüber, worüber Leute nicht sprechen, auch wenn jeder weiss, worüber jeder spricht, und auch, weil wir uns kaum mehr halten können darüber zu sprechen.

Dieses Spiel von Sprechen mit Nicht-Sprechen macht irgendwie Spass, aber es weiterzuspielen bestätigt unser Nicht-Wissen. Es bestätigt unsere Ignoranz und führt wahrscheinlich zu unseren Untergang.

Quelle: Bangkok Post

Dienstag, 23. Dezember 2014

Stopp den "Killing Fields" in Thailand

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Zebrastreifen Krabi Thailand
Zebrastreifen in Krabi: ob das hilft? 
Fussgängerstreifen in Thailand sind "Killing Fields." Zu viele unschuldige Opfer verlieren ihr Leben in diesen vermeintlich sicheren Zonen.

Unabhängig davon was das Gesetz vorschreibt, in der Praxis haben Fussgänger nie wirklich Vortritt. Nicht ungewöhnlich, auf halben Weg gestoppt zu werden, weil Fahrzeuge aus anderen Richtungen den Durchgang verweigern.

Amtliche Statistiken gibt es nicht. Aber wenn man sich die Nachrichten ansieht, muss die Anzahl verletzter und getöteter Menschen im Bereich markierter Fussgängerstreifen in Thailand sehr hoch sein.

Jüngstes Opfer ist Kanjapas Siriprathum, eine 29-jährige Künstlerin, die für einen Fernsehsender arbeitet. Ein Kleinlastwagen fuhr sie vergangenen Donnerstag über den Haufen und verletzte sie schwer. Sie hatte den Fussgängerstreifen an der Asoke Kreuzung in Bangkok überqueren wollen. 

Besonders tragisch, aber sinnbildlich: die Lichter der Ampel für Fussgänger waren zum Zeitpunkt des Unfalls auf grün. 

An der genau gleichen Stelle, an der vor ihr schon andere Opfer von rücksichtslosen Autofahrern wurden. Thailand unternimmt nichts dagegen, diesen Trend aufzuhalten. Wie viele Opfer braucht es noch auf diesem Schlachtfeld?

Dabei gilt nach thailändischem das selbe Recht wie in der Schweiz - vor einem Fussgängerstreifen muss zwingend gestoppt werden - auch ohne Ampel. Wer dagegen verstösst, wird bis zu 1'000 Baht Busse bestraft.

In einen Unfall verwickelte Fahrer müssen Opfer oder ihre Familien entschädigen. Bei einem Todesfall erhalten rücksichtslose Fahrer dazu bis zu 10 Jahren Gefängnis und eine Busse bis zu 20'000 Baht.

Der lange Arm des Gesetzes ist jedoch nicht immer lange genug, um sie ernsthaft zu bestrafen. Berühmte Entertainer, welche mit ihrer Raserei mehrere Todesopfer verursachten, wurden wohl verurteilt. Nachdem sie die Familien entschädigt hatten, wurde die Gefängnisstrafe jedoch ausgesetzt.

Viel Thais werden dadurch ermutigt. Hinter vorgehaltener Hand sagen sie, besser jemand sei gleich tot als nur verletzt. Dann könne sich niemand mehr beklagen oder bei einem Gericht Gerechtigkeit einfordern.

In zivilisierten Ländern fahren Automobilisten bewusst vorsichtig, weil sie wissen, dass Recht und Gesetz streng vollzogen werden. Wer Betrunken am Steuer erwischt wird, hat nichts mehr zu lachen.

Würde Thailand die gleich harte Haltung gegen rücksichtslose Autofahrer durchsetzen, würde sich unsere Fahrkultur ändern. Wie gut oder schlecht auch immer sie ausgebildet sind. 

Die Verkehrsteilnehmer auf thailändischen Strassen sind sich noch nicht bewusst, was sie mit ihrer Fahrweise anrichten und dass sie bei Unfällen Verantwortung für Schäden und den Verlust von Menschenleben tragen.

Der Fussgängerstreifen ist eine Stelle, wo Fahrer ihr Fahrzeug stoppen und Fussgängern Vortritt zu Überquerung der Strasse geben müssen. Wenn eine Ampel da ist und sie für Autofahrer rot, für Fussgänger grün leuchtet, müssen Autos stoppen, ganz einfach und auch ohne theoretische Fahrausbildung leicht zu merken.
Fussgängerstreifen Thailand

Gleichzeitig sollten die Behörden die Stellen für Fussgängerstreifen sorgfältig auswählen und einige Meter vorher Warnlichter anbringen. Eben nicht als Standort eine Kurve wählen.

Jeder Verkehrsteilnehmer ist gefordert, auch Sie. Stoppen wir die "Killing Fields" auf Thailand's Strassen, besonders auf Fussgängerstreifen.

Quelle: Nation

Montag, 22. Dezember 2014

Thailand's Kampf gegen Unvernunft - 60'000 Checkpoints gegen Verkehrstote

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Thailand's Gesundheitsminister Ratchata Ratchatanawin hat angekündigt, dass mit 60'000 sogenannten Community Checkpoints auf Thailand's Land- und Nebenstrassen die Zahl der Unfälle und Verkehrstoten über die Neujahrsfeiertage eingedämmt werden soll.

Kein Alkohol am Steuer Thailand

An den Gemeinschafts-Checkpoints werden Angestellte des Gesundheitswesens gemeinsam mit anderen staatlichen Stellen wie auch Einwohnern Kontrollstellen an den Zufahrtsstrassen zu Dörfern und Gemeinden betreiben.

Schwerpunkt wird auf betrunkene Autofahrer, Motorradfahrer ohne Helm und Raser jeglicher Art gelegt.

Verkehrsunfälle Neujahr Thailand
Statistik des Grauens: auch wenn es jedes Jahr weniger Unfälle gibt, die Zahl der Todesopfer war 2013 auf Rekordhöhe.
Die Checkpoints werden vom 30. Dezember bis 5. Januar betrieben. Ziel ist, die Neujahrsopfer niedriger als im letzten Jahr zu halten.

Neben den Community Checkpoints wird die Polizei auf sämtlichen Hauptverkehrsstrecken und Highways alle paar Kilometer Kontrollpunkte einrichten.

Landesweit wurden mehr als 1'500 Krankenhäuser, öffentliche wie private, mit der Stellung von Notfallteams für die Festtage beauftragt.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Wat Pho in Bangkok - eines der beeindruckendsten religiösen Denkmäler der Welt

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Der liegende Buddha im Wat Pho wurde kürzlich von CNN Travel unter die 10 beeindruckendsten religiösen Denkmäler der Welt gewählt, sogar US-Präsident Barack Obama besuchte ihn.
Wat Pho Bangkok: der beeindruckende, 43 Meter lange liegende Buddha
Während sich Touristen in Bangkok einig sind, dass der Wat Phra Kaeo, der Tempel des aus Luang Prabang in Laos entführten Smaragd Buddha, im Grand Palace der schönste Tempel der Stadt ist, ist es der Wat Pho, welcher der Liebling der Besucher bleibt. Diese atemberaubende Attraktion - wunderschön, nicht bunt, wie ein berühmter Besucher sagte, hat seinen Weg in die Herzen von Generationen von Reisenden gemacht.

Wat Pho ist ein Ort der Superlative. Es ist nicht nur die grösste religiöse Anlage in Bangkok, es ist auch die Älteste und war schon Kulisse für grosse Ereignisse in der Geschichte des Königreichs. Heute ist der Wat Pho das Schaufenster für thailändisches Handwerk und eines der Schmuckstücke der Rattanakosin Insel.

Der Tempel zog Gläubige lange vor Touristen an. Die ältesten Gebäude stammen aus dem späten 18. Jahrhundert, der Regierungszeit von Rama I, dem Grossen von Siam. Damals hiess er noch Wat Phodharam. Der König erneuerte den Tempel und liess 1'248 Bildnisse von Buddha aus der vorherigen Hauptstadt Ayutthaya anbringen, von denen viele heute noch zu bestaunen sind. König Rama III baute ihn weiter aus und machte ihn zu einem Zentrum des Lernens.

Besucher des überfüllten Bangkok zieht die magische Ruhe des Wat Pho an. Auch wenn täglich hunderte oder gar tausende von Menschen sich durch das Eingangstor zwängen, die Stupas und Salas verschlingen sie, an manchen Tagen fühlt man sich als ganz alleine beim Schlendern durch die schönen Innenhöfe, nur zwischendurch sieht man da und dort eine Katze oder einen Studenten der Tempelschule.

Aber man ist nie wirklich alleine, wird immer von den Wächterstatuen, Lan Than, beobachtet, die Kriegerdämonen, Einsiedler und Tiere repräsentieren. Sie wurden seinerzeit als Ballast in Dschunken aus China gebracht und schmücken jede Ecke der Anlage.


Wat Pho Marco Polo Gate
Marco Polo Gate: Die ersten westlichen Besucher Bangkoks als Statuen.
Sieht man die Statuten beim Marco Polo Gate in der Nähe des Eingangs an, schauen sie einen mit ihren stechenden Augen und den Zylinderhüten auf ihrem Kopf bedrohlich an. Sie stellen die ersten westlichen Besucher Siams dar. Sie sehen aus wie ein gefährliches Comedy Duo das rät, den Rest des Tempels zu erkunden, so wie sie es einst taten.

Der Wat Pho besitzt alle Elemente eines traditionellen Thai Tempels. Den Ubosot mit einem atemberaubend schönen, sitzenden Buddha, Salas und einen Glockenturm. Aber es sind die prächtigen Details und die atemberaubenden Farben, die beeindrucken. Jeder Oberfläche ist mit handgearbeiteten Fliesen geschmückt, kunstvoll wie Blumen, Fabelwesen oder als abstrakte Muster angeordnet. Auch die modernen Laternen sind auf die gleiche Weise geschmückt. Wenn man Glück hat, sieht man begabte Handwerker, welch die Kunstwerke erhalten.

Die meisten Besucher des Wat Pho kommen sicherlich um den berühmten liegenden Buddha zu sehen. Die 15 Meter hohe und 43 Meter lange kolossale Statue ist im eigenen, beeindruckenden Vihan untergebracht, sein Goldüberzug glänzt göttlich im Licht der Fenster. 

Die Statue ist so lang, das man sie Abschnitt für Abschnitt, geteilt durch Säulen, würdigen muss. "Man kann nicht alles auf einmal sehen", sagte Fowler, einer der Erzähler in Graham Greenes "The Quiet American", als er auf seine Weise erklärt,  dass sich Gott jedem anders zeigt. Es lohnt sich Zeit zu nehmen für die Sohlen der Füsse mit ihren Intarsien aus Perlmutt, welche die 108 Glück verheissenden Zeichen eines wahren Buddha zeigen.

So fesselnd ist der liegende Buddha, dass man schnell die anderen, künstlerischen Verzierungen des Vihans übersieht. Murale der buddhistischen Kosmologie klettern hoch über die Ranken des Gebäudes, es ist diese Liebe zum Detail, welche den Mythos des Wat Pho verkörpert.

Andere Wandbilder zeigen Energiepunkte und therapeutische Wege im Körper. Der Wat Pho ist seit langer Zeit ein Zentrum der Lehre in der alten Kunst der Thai Massage. Der Tempelschule wurde gegründet, um diese Jahrhunderte alte Praxis zu erhalten und sie neuen Masseuren weiterzugeben.

Die Tempel Tour sollte mit einer traditionellen, kräftigen Massage enden. Es gibt keine bessere Erinnerung an einen Besuch des Wat Pho, als Wohlgefühl und Energie, die aus einer guten Thai Masage kommen.

Und es ist garantiert, das die Muskeln für den Rest der Woche einen Speicher an Erinnerungen mit sich tragen.

Der Wat Pho ist täglich von 8 - 18 Uhr geöffnet. Ab 1. Januar 2015 kostet der Eintritt 200 Baht.

Quelle: TAT

Samstag, 20. Dezember 2014

Kein Alkoholverbot über Neujahr - trotz Rekordzahl an Verkehrstoten

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367 Menschen getötet, 3'344 verletzt  - das war die Bilanz nach den "7 gefährlichsten Tagen" auf Thailand's Strassen zum Jahreswechsel 2013/14.


Verkehrsunfall in Thailand

Partygänger aber können aufatmen. Auch dieses Jahr darf über die Feiertage wieder Alkohol verkauft werden. Das Alcohol Control Committee hat nach einigem Hin und Her endgültig entschieden, auf einen Bann in den Neujahrstagen zu verzichten.

Vorgeschlagen wurde das Verbot, weil Alkoholkonsum für Tausende von Unfällen und Hunderte von Verkehrstoten verantwortlich ist.

"Wir glauben, dass weitere Studien notwendig sind, um alle Meinungen in der Gesellschaft zu berücksichtigen. Der Bann von Alkohol würde eine sehr grosse Anzahl Menschen betreffen", sagte Gesundheitsminister Rajata Rajatanavin, der Vorsitzende des Committees.

Er bestritt, dass die Entscheidung aufgrund eines Kommentars von Premierminister Prayath Chan-o-ch getroffen wurde. Prayuth hatte vor kurzen erklärt, dass der keine Einwände gegen den Verkauf von alkoholischen Getränken habe. Seine Aussage kam auf die Frage, was er von einem Alkoholverbot über Neujahr und Songkran halte.


Die grosse Tragödie an Neujahr und Songkran ist, dass es so wenige Menschen bekümmert. Der dramatische Anstieg der Zahl an Verkehrstoten über die Feiertage wird nicht nur erwartet, sondern akzeptiert. Die offizielle Antwort von Polizei und Politikern zeigt nur kleine Verbesserungen, während das Verhalten der Lenker von Fahrzeugen trotz der hohen Anzahl an Todesopfern nicht besser wird. Es ist wird fast so behandelt, als ob die Konsequenzen von so vielen betrunkenen Auto- und Motorradfahrern Schicksal sei und Neujahr wie Songkran eine natürliche Auslese von Opfern vornimmt. Kommentar in der Bangkok Post vom 13. April 2014

Rajata bekräftigte, dass der Kontrollausschuss nur nach weiteren umfassenden Untersuchungen und Studien eine Verbot während der wichtigsten Feiertage in Thailand verhängen könne. 

Beschlossen wurde jedoch auf Vorschlag des Disease Control Departments, dass an öffentlichen Piers, Transportstationen sowie allen staatlichen Stellen und Unternehmen der Verkauf von Alkohol verboten wird.

Kein Alkohol an den wichtigsten buddhistischen Feiertagen

Entschieden wurde auch, dass an den wichtigsten religiösen Feiertagen wie Visakha Bucha, Mahkha Bucha und Asalha Bucha kein Alkohol verkauft werden darf.

Theera Watcharapranee, Geschäftsführer des Stop-Drinking Network Office, sagte, er respektiere die Entscheidungen des Alkohol Kontrollausschusses. "Aber wir werden weitere Informationen zusammentragen, welche für ein Verbot sprechen. Wir haben noch Zeit für einen Antrag vor den Songkran Feiertagen (Mitte April)."

Gut 40 Personen demonstrierten gestern vor dem Gesundheitsministerium für ein Verbot. Nach Angaben des Youth Network of New Face Drinker Prevention wurden letztes Jahr in den 7 gefährlichsten Tagen bei Verkehrsunfällen 367 Menschen getötet und 3'344 verletzt. Gegen 70 Prozent der Unfälle ereignen sich abends und nachts. 

"Fast die Hälfte der Unfälle standen im Zusammenhang mit Trunkenheit am Steuer", stellte Teerapat Kahawong, der Koordinator des Netzwerks, fest.


Ampel Thailand
Wie manche den Verkehr in Thailand sinnbildlich empfinden.
Aber auch wenn nicht gerade Feiertage anstehen, hält Thailand den Rekord für tödliche Verkehrsunfälle in Asien und liegt nach Niue, einen kleinen Insel im Südpazifik mit 1'600 Einwohnern, und der Dominikanischen Republik weltweit an 3. Stelle. 

38 von 100'000 Menschen sterben in Thailand pro Jahr bei Verkehrsunfällen. In Deutschland sind es 4.7, in der Schweiz 4.3, der weltweite Durchschnitt beträgt 18.

Quelle: Nation

Freitag, 19. Dezember 2014

Thailand wieder die Nummer 1 im Reisexport

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Thai White Rice
Der Präsident der Vereinigung thailändischer Reisexporteure sagte gestern, dass Thailand seit Januar bis Anfang Dezember bereits 10.07 Tonnen Reis exportiert hat, 4 Millionen Tonnen oder 67 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Er sagte weiter, das die Preise für Reis nach dem Abschluss des Subventionierungsprogramms sich wieder stabilisieren würden und Thailand den Export bis Ende Jahr noch auf über 11 Millionen Tonnen steigern werde. 


Dies bringt Thailand nach dem Verlust an Indien in den letzten 2 Jahren wieder die Nummer 1 unter allen Reis exportierenden Länder ein.

Indien wird 2014 rund 8.5 Millionen Tonnen, Vietnam, die Nummer 3 der Welt, 6.7 Millionen Tonnen Reis exportieren.

Der Ehrenvorsitzende der Vereinigung erwähnte, dass die Exporte im 2015 ähnlich hoch wie dieses Jahr sein werden. 

Hingegen sei kaum ein höherer Preis zu erzielen, da in den Lagerhäusern in Thailand noch immer ein Bestand von 17 Millionen Tonnen Reis liegt. Zuviel, um den Preis anheben zu können. 

Global würden die Reisbestände zur Zeit 106 Millionen Tonnen betragen.


Die weltweite Reisernte wurde in den letzten 6 Jahren um 6.4 Prozent gesteigert. 
Gemäss der Weltgesundheitsorganisation FAO werden weltweit pro Jahr 424 Millionen Tonnen Reis gegessen. In China mit 135 Mio. Tonnen am meisten, gefolgt von Indien mit 85 und Indonesien mit 37. 

In Thailand beträgt der Verbrauch 10 Mio. Tonnen, pro Kopf 65 Kilogramm - zum Vergleich, in Deutschland sind es 5.4.

Quelle: Thai PBS

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Heilig und von Geistern bewohnt - Baum mitten auf der Strasse darf nicht gefällt werden

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Ein Baum, der eine Durchgangsstrasse in der Provinz Kanchanaburi beinahe komplett blockiert, kann nicht gefällt werden, weil man glaubt, dass er spirituelle Kräfte besitzt. Autofahrer hatten sich über den Bodhi Baum mitten in der Strasse beschwert.
Bodhi Baum
Heiliger Baum mitten auf der Strasse.
"Aber der Baum kann nicht gefällt werden, weil die Einheimischen glauben, dass er heilig ist und Geister in ihm leben, welche Baumfällern schaden können", sagt Abhisama Bodharamkul, die Vorsteherin des Bezirks Thamaka.

"Die Dorfbewohner wissen, dass Buddha unter einem Bodhi Baum sass, als er seine Erleuchtung erlangte. Deshalb respektieren sie den Baum, so wie wir das auch tun, weil auch wir Buddhisten sind. Deshalb bleibt er stehen."

"In der Vergangenheit hatte jemand versucht, ihn umzutun, wurde aber statt dessen wahnsinnig. Ein anderer versuchte es mit einem Bagger, aber der verweigerte einfach seinen Dienst und fiel auseinander."


"Ein paar Äste dürfen weg, mehr nicht", sagt die Bezirksvorsteherin.
"Der Baum stand schon da, als die Strasse noch ein unbefestigter Weg war. Er stand in der Mitte des Weges und die Einheimischen fuhren immer links oder rechts an ihm vorbei. Den Einheimischen verleiht der Bodhi Baum Glück. Vielen, die zum ihm beteten, wurden ihre Wünsche erfüllt", fügt Abhisama hinzu.

"Es ist ein heiliger Baum", sagt Siriwan Siriwaree, ein 40-jähriger Anwohner. "Viele Menschen fragten ihn nach den Glückszahlen der Lotterie und gewannen. Einige haben ihn auch um Erfolg im Leben gebeten. Sie denken, dass ein hochrangiger Geist in ihm wohnt."

Quelle: Khaosod

Touristen müssen ihren Pass in Thailand nicht immer dabei haben

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Generalleutnant Prawut Thawornsiri, Sprecher der Royal Thai Police, hat gesagt, dass Touristen ihren Pass nicht ständig auf sich tragen müssen.
Reisepässe
Kann im Hotelsafe bleiben: Pass auf Reisen in Thailand.
Sein Kommentar kommt als Antwort auf Berichte über Kontrollen und Durchsuchungen von Touristen in den letzten Monaten. Er erklärte, Touristen könnten nach Aufforderung den Pass auch zu einem späteren Zeitpunkt vorweisen.

Mit dieser Klärung bringt Lt General Prawut die Diskussion unter Touristen und Expats zu einem Ende, ob nun der Reisepass, eine Kopie davon oder was auch immer an Ausweisen ständig dabei sein muss.

Er sagte auch, dass die Royal Thai Police den Vorwürfen im Bericht des australischen Sidney Morning Herald über Schikanierung und erpresste Bestechungsgelder von Ausländern an der Sukhumvit Road in Bangkok nachgehen würde. 

Das lässt die Zahl an Untersuchungen der gleichen Vorwürfe auf drei ansteigen. General Major Apichai Thi-Amart, Leiter der Tourist Police Division, hat eine ebenfalls eine Untersuchung in der selben Angelegenheit lanciert, wie zuvor schon das Ministerium für Tourismus und Sport nach Gesprächen mit dem britischen Botschafter in Thailand.

Weiter angefeuert könnte das Thema in den nächsten Tagen werden, wenn Al Jazeera einen Artikel über Drogentests am Strassenrand im Bereich Sukhumvit/Asoke, einer beliebten Touristengegend in Bangkok, berichten wird. Die Drogentests wurden während Kontrollen von Ausländern von der Polizei des Thong Lor Districts durchgeführt.

Quelle: Stickyboybangkok

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Khlong Saen Saep Express Boot 1 Baht billiger

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Die (Kurz)Nachricht des Tages: Aufgrund des sinkenden Ölpreises wird die Fahrt mit dem Express Boot auf dem Klong Saen Saeb in Bangkok 1 Baht billiger. Die Preise betrugen bisher je nach Fahrtstrecke 8 - 20 Baht.


Der Khlong Saen Saep ist der der längste Kanal Thailand. Er verbindet den Chao Phraya vom Palastviertel Bangkoks über Chachoengsao nach Prachin Buri, wo er in den Bang Pakhong Fluss mündet.

Klong Saen Saep
Express Boot auf dem Khlong Saen Saep: schneller als auf Strassen durch Bangkok. Er heisst tatsächlich Saen Saep, die Übersetzung auf der Tafel im Bild ist falsch. 
Gebaut wurde der Kanal zwischen 1837 und 1840. Ursprung war eine Konflikt Thailand’s unter König Rama III mit dem Königreich Annam (im heutigen Vietnam) über die Oberherrschaft Kambodscha’s. Er wurde als Verbindungsachse in Richtung Osten für Truppentransporte und militärischen Nachschub erstellt. Seine Gesamtlänge beträgt 53 Kilometer.

Über die Herkunft seines Namens gib es verschiedene Theorien. Die schönste ist, dass der erste Landvermesser unter anderem über die Bewohner links und rechts schrieb: Die Menschen sind nur mit einem Lendenschurz bekleidet, und ganz gleich, welcher Beschäftigung sie nachgehen, sie brauchen immer eine Hand, um die Mücken abzuwehren. Khlong Saen Saep kann in „Kanal der 100’000 Mückenstiche“ übersetzt werden.

Seit einigen Jahren gibt es auf dem Kanal wieder Linienboote auf 17 Kilometer Strecke mitten durch Downtown Bangkok in das Stadtviertel Bang Kapi. Die Fahrt mit dem Boot ist 3-4 Mal schneller als mit einem Bus. Die Ticketpreise betragen je nach Strecke zwischen 8 und 20 Baht. 

Route und Stationen am Khlong Saen Saep.
Hier der Link zu Fahrtstrecken, Sehenswürdigkeiten in der Nähe jeder Station und Verbindungen zu Skytrain und Untergrundbahn.

Quelle: MCOT

Dienstag, 16. Dezember 2014

Neujahrsgeschenke für Touristen geplant - gibt's auch Sonnenschirme auf Phuket zu mieten?

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Premierminister und General Prayuth Chan-o-cha will 2015 durch besondere Anreize ausländische Touristen stärker an Thailand binden.
Sonnenschirme Karon Phuket
Selbst mitgebrachte Schirme auf Phuket: wenig Schatten, kein Service. 
Nach einem Treffen von Prayut mit Kobkarn Wattanavrangkul, Ministerin für Tourismus und Sport - sie war diejenige, mit der Idee von Armbändern für Touristen - wurde bekannt gegeben, dass es spezielle Privilegien für ausländische Touristen aller Märkte und Gruppen geben soll. 

Die Details der Angebote würden in weiteren Gesprächen mit dem Premier ausgearbeitet, sagte Kobkarn. Finanziert werden die Massnahmen aus dem Budget des Ministeriums selbst, sie sollen am Neujahrstag bekannt gegeben werden.

Eines der wohl meist gewünschten Geschenke sind Sonnenschirme und Liegen an den Stränden von Phuket. Das meint Wicke Wiktorin aus Schweden:

Wir und zwei befreundete Familien reisten für den Urlaub nach Phuket an die Karon Beach, jeden schwedischen Winter seit mehr als 10 Jahren.

Aber das ist jetzt vorbei.

Wir sehen von zuhause die Karon Beach online, aufgenommen von einer Webcam, welche von einem Resort aus Bilder des Strandes überträgt. Und weil da keine Sonnenschirme und -liegen zu sehen sind, haben wir uns entschieden, dieses Jahr in einem anderen sonnigen und warmen Land Urlaub zu machen.

Es ist eine totale Katastrophe für alle auf Phuket. Wir verstehen nicht, weshalb so etwas einfach akzeptiert wird. Ich bin sicher, dass viele ihren Urlaub deshalb nicht auf Phuket verbringen, überhaupt auf eine Reise nach Thailand verzichten.

Als regelmässig wiederkehrender Gast kennen wir die lokalen Anbieter von Serviceleistungen an der Karon. Man geht ja immer an den gleichen Ort, es ist wie ein Ritual. Wir erhalten da Beratung und Informationen, kaufen zu günstigen Preisen etwas zu essen oder zu trinken.

Was den Korruptionsskandal mit den enormen Summen an Geld für Strandmieten betrifft - ein Grund, weshalb dies kein Problem für Touristen war ist, das es sie nicht wirklich betroffen hat.

Wir kümmerten uns nicht darum, weil die Vermieter sich um uns kümmerten. Wenn wir selbst Sonnenschirme und alles andere hätten organisieren müssen bin ich mir sicher, das wir am Ende Thailand nicht als Land des Lächelns bezeichnet hätten.

Und ich befürchte, dass die letzten Nachrichten - Touristen dürfen nun ihre eigenen Schirme und Liegen mitnehmen - das Problem nicht löst.

Stellen sie sich eine Familie, ihre Kinder mit all ihrem Spielzeug und dem ganzen Krempel vor. Sie werden nicht akzeptieren, dazu auch noch eigene Schirme und Liegen an den Strand zu schleppen, das ist einfach zuviel.

Für uns drei Familien bedeutet das, das wir uns entschieden haben dieses Jahr nach Vietnam statt nach Thailand zu reisen. Schade, denn immerhin haben wir 14 Jahre lang Phuket besucht.

Für thailändische Urlauber fängt das neue Jahr mit Geschenken an. Sie können im ganzen Land an Bankomaten ihrer Bank gebührenfrei Geld abheben. In Bangkok wird der Skytrain BTS am 31.12. und 1.1. für Nachtschwärmer bis 2 Uhr morgens fahren.

Im November besuchten 2.4 Millionen Touristen aus aller Welt Thailand. Übers ganze 2014 erwartet das Tourismusministerium 25 Millionen Gäste, die einen Umsatz von 1.8 Billionen Baht. Die Industrie verspürt aufgrund guter Flugbuchungszahlen Anzeichen einer Erholung nach dem Rückgang in den ersten 10 Monaten des Jahres. 

Aber wird es wieder Sonnenschirme an Phuket's Stränden zu mieten geben?

Quelle: NNT, Phuket Gazette

Montag, 15. Dezember 2014

Ausbau des U-Tapao International Airport bei Pattaya

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Das Transport Ministerium will den U-Tapao International Airport nahe Pattaya als regionalen Hub für kommerzielle Flüge ausbauen und 3 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen können.
U-Tapao Airport
Der U-Tapao Flughafen wird ausgebaut. Bild: peterallanloyd
Der Staatssekretär des Ministeriums, Woradeji Harnprasert, sagte, das Department für Zvilluftfahrt and die Royal Thai Navy Air Divison unterstützen den Plan und würden ihn dem Transport Minister ACM Partien Jantong vorlegen.

40 Kilometer von der Touristenmetropole Pattaya gelegen, dient U-Tapao heute sowohl als Militär- wie auch Zivilflughafen.

Das U-Tapao Royal Thai Flugfeld, Heimat des First Wing der Royal Thai Navy, wird von Bangkok Airways, welche Inlandflüge nach Samui und Phuket anbietet, und für Charter Flüge, vor allem aus Russland, genutzt. 

Der Baubeginn des Flughafens war 1961 nachdem die Royal Thai Navy die finanziellen Aspekte geprüft und genehmigt hatte. Die Fertigstellung erfolgte knapp 4 Jahre später im Jahr 1965.

U-Tapao Airport Geschichte

Im Vietnam Krieg wurde U-Tapao neben der Royal Thai Navy von den USA als Air Base genutzt. Ab 1966 für Einsätze der KC-135-Tankflugzeuge und ab 1967 starteten und landeten B-52-Langstrecken-Bomber.

Ein neuer Terminal ist bereits im Bau, durch ihn können statt 100’000 bis zu 3 Millionen Passagiere abgefertigt werden, sagte Staatssekretär Woradeji. Drei Boarding Brücken und eine zusätzliche, 3’500 Meter lange Start-/Landebahn sind ebenfalls Teil der Erweiterung.

Woradeji sagte, die Infrastruktur und Transportsysteme müssten für eine höhere Anzahl Reisende ebenfalls angepasst werden. Die Strasse zum Flughafen soll auf 4 Spuren erweitert, dazu eine Bahnverbindung zu den Flughäfen Suvarnabhumi und Don Muang gebaut werden.

Das Transport Ministerium wird einen Plan erstellen, wie der Flughafen in einen militärischen und eine zivilen Sektor eingeteilt werden soll und Gespräche mit der Royal Thai Navy Air Division führen. 

Der Direktor des U-Tapao Flughafens, Konter Admiral Wasinsan Janthawarin, sagte, der Flughafen bringe dank Lande- und Standgebühren Einkünfte. Und die Anzahl Flüge steige stetig. Er denkt, das das Upgrade U-Tapao zu einem der geschäftigsten Flughäfen des Landes machen wird. 

Der Standort sei zugleich für Fluggesellschaften als auch für Passagiere attraktiv. Wie Admiral Wasinsan erwähnte, hätten schon etliche Fluggesellschaften Interesse gezeigt.

Quelle: Bangkok Post