Freitag, 21. November 2014

Dürre droht in Thailand - mehr künstlicher Regen soll Staudämme füllen

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Das Königlich Thailändische Regenmacher- und Landwirtschaftliche Luftfahrt Ministerium verlängert und erweitert die Produktionszeit von Regen um die Auswirkungen der drohenden Dürre zu verringern.
Regenmacher: Chemikalien und Trockenreis bringen Wolken zum Regnen.
Generaldirektor Warawut Khanti-anant hat alle Zentren zur künstlichen Regenerzeugung im ganzen Land aufgefordert, ihre Operationen zu erweitern. Ziel ist, mehr Wasser in die grossen Staudämme zu bekommen, insbesondere im unteren Norden und in den oberen Zentralregionen, damit die zentrale Ebene Thailands auch während der Trockenzeit gut versorgt werden kann.

Auf seinen Reisen in die entlegensten Winkel seines Landes hatte König Bhumipol in 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts die Probleme der landwirtschaftlichen Bevölkerung in Jahren mit wenig Niederschlägen kennen gelernt. Um ihnen zu helfen, vertiefte er sich in Studien zur Erforschung der Technologie für die Herstellung künstlichen Regens, Fon Luang, wie er in Thailand genannt wird, und stiftete private Mittel, damit das Projekt in die Realität umgesetzt werden konnte.



Es erwies sich seit den ersten Versuchen 1969 erfolgreich, bereits 2 Jahre später, 1971, etablierte die Regierung die künstliche Regenerzeugung im Landwirtschaftsministerium. Die Nachfrage nach künstlichem Regen hat seither stetig zugenommen, die Technologie wurde laufend weiter entwickelt.

1999 entdeckte König Bhumipol eine neue Technik für mehr Wolkendichte, welche die Menge und das Ausmass der Niederschlagsmenge erhöht. Er nannte die neue Ausaat von Wolken "Super-Sandwich". Weitere Verbesserungen kamen hinzu, Kreativität und Know How des Königs werden weltweit anerkannt.

Thailand ist heute das Zentrum für künstlichen Regen in Asien. Die Technik wird unter anderem auch erfolgreich in Australien und Jordanien eingesetzt. Der König selbst wurde für seine Erfindung 2001 in Brüssel mit der Eureka Goldmedaille ausgezeichnet. Die Technologie erhielt 2005 in Europa das Patent als "
Wettermodifizierung durch königliche Regenerzeugungstechnologie".

Inzwischen hat der Generaldirektor des Königlichen Bewässerung Departments auf die geringste Reserve seit Jahren hingewiesen und die Bevölkerung gebeten, sorgsam im Umgang mit Wasser zu sein.

Er sagte, Thailand könnte in den nächsten 6 Monaten von einer schweren Dürre heimgesucht werden. Das knappe Wasser soll von den Bauern für die Haupternte 2015 gespart, nicht für den Anbau von Pflanzen in der Nebensaison, die jetzt begonnen hat und bis April dauert, verschwendet werden.

Quelle: NNT


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