Donnerstag, 20. November 2014

Buddha will das nicht - keine Offenlegung irdischer Reichtümer

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Anhänger eines buddhistischen Heiligen aus dem Nordosten Thailands, verurteilen den Vorschlag, dass der Staat die Schatzkammern aller buddhistischen Tempel im ganzen Land unter die Lupe nehmen darf.  
Geldspenden in Wat: selten Transparenz, was mit dem Geld geschieht. 
Die Aktivisten haben ihre Beschwerde inzwischen dem National Reform Council NRC im Parlament überreicht. 

Der Mönch und konservative Hardliner Buddha Issara, bekannt geworden durch die Besetzung des Regierungskomplexes in Chaeng Wattana Anfang Jahr, hatte den NRC zuvor angeregt ein Gesetz zu erlassen, welches dem Staat ermöglicht, die Bankkonten aller Wat in Thailand zu überprüfen.

Er argumentiert, dass damit Transparenz gefördert werde. Die Vertreterin der Aktivisten, Piruedee Pawabhunanand sieht hingegen einen rechtswidrigen Eingriff in religiöse Angelegenheiten.


"Die Besitztümer von Mönchen sind Spenden der Bevölkerung, die aus edlem Glauben gegeben wurden", meint Piruedee. "Jegliche Einmischung ist eine Verletzung von Buddhas Lehre und Sabotage gegen die Religion."

"Die Verwaltung ihres Besitzes ist Sache der Mönche. Sie müssen darauf achten und gegebenenfalls selbst untersuchen, wenn etwas schief läuft. Laut den Lehren Buddhas ist es Laien nicht erlaubt, die Autorität der Mönche zu untergraben."

Piruedee und ihre Mitstreiter sind Anhänger des verstorbenen Phra Dharma Visuddhi Mangala, auch bekannt als Luang Ta Ma Ha Bua, der berühmte Mönch und Amulett Meister, der 2011 im Alter von 98 Jahren gestorben ist.


Obwohl die buddhistische Lehre die Mönche ein bescheidenes Leben ohne irdische Reichtümer lehrt, erhalten viele Wat in Thailand enorme Mengen an Spendengeldern, die aber nur selten offen und transparent dargelegt werden.

Immer wieder gibt es Kontroversen um Mönche, die ihren Reichtum zur Schau stellen. Wie letztes Jahr Luang Pu Nen Kham, der sich selbst filmte und fotografierte, als er im Privat Jet durch die Welt düste, immer seine Louis Vuitton Tasche dabei. Eine Untersuchung deckte später auf, dass er ein Vermögen von rund 200 Millionen Baht in verschiedenen Bankkonten angehäuft hatte.

Obwohl er von der nationalen buddhistischen Autorität seiner Mönchsrobbe entledigt wurde, wird er von seinen Anhängern immer noch als Mönch betrachtet. Zur Zeit lebt er in den Vereinigten Staaten im Exil.

Quelle: Kaosod

1 Kommentar :

  1. vollkommen richtig das die Bankkonten und Ausgaben der Konten überprüft werden sollten

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