Dienstag, 7. Oktober 2014

Thailands längste Holzbrücke steht wieder - dank Armee, trotz 10 Mio. Leck

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Uttamanusorn Brücke - Saphan Mon
Von Pionieren original getreu rekonstruiert. 
Die Saphan Mon, oder Uttamanusorn Brücke, wird am 18. Oktober mit einer grosser Feier wieder eröffnet. Mit 850 Metern ist sie die längste Holzbrücke in Thailand und die zweitlängste ihrer Art weltweit. Die Saphan Mon steht bei Sangkhla Buri in der Provinz Kanchananburi.

Im Juli 2013 war sie durch Hochwasser in der Mitte auseinander gebrochen, jetzt konnten die beiden Enden wieder miteinander verbunden werden. In einer Zeremonie durch den Abt des Wats Wang Vivekaram und dem Kommandant der 9. Infanterie Division wurden die letzten Nägel in die Holzplanken geschlagen.

Pioniere der Infanterie Division hatten den Wiederaufbau übernommen, nachdem das dafür beauftragte private Unternehmen die Rekonstruktion nicht fortsetzen wollte oder konnte. Die Brücke stellt für die lokale Bevölkerung die Schlagader ihres täglichen Lebens dar. Durch die Zerstörung mussten sie mit einer Art Floss-Weg vorlieb nehmen.

Die Arbeiten an der Brücke sind zu 90 Prozent abgeschlossen, alle Restarbeiten sollten bis zum offiziellen Termin am 18. Oktober abgeschlossen sein, gibt sich der verantwortliche Kommandant zuversichtlich. Der Tag wurde gewählt, da er der Todestag des in Sangkhla Buri sehr verehrten Abtes Luang Por Uttama ist.

Die Saphan Mon - die Brücke der Mon - wurde 1987 von den Mon zu Ehren des Abtes gebaut. Er hatte sie in Zeiten der Verfolgung in Myanmar und ihrer Flucht nach Thailand unterstützt.

Die 850 Meter lange Holzkonstruktion überquert den Song Kalia Fluss und verbindet Sangkla Buri mit der Mon Dorf Ban Wangka. Sie ist inzwischen auch zu einem wichtigen Tourismusmagnet geworden.

Der Kommandant der 9. Infanterie Divison erwähnte in seiner Rede, dass Premier Prayuth die schnelle und fachgerechte Reparatur der Brücke angeordnet habe. Gegen das mit dem Wiederaufbau beauftragte Unternehmen würden rechtliche Schritte unternommen.

Die lokalen Behörden fordern vom Nationalen Rat für Frieden und Ordnung NCPO eine Untersuchung, weshalb der frühere Gouverneur der Provinz Kanchananburi 10 Millionen Baht des Sanierungsfonds an den Auftragnehmer bezahlte, obwohl die Arbeiten nicht abgeschlossen wurden.

Der Ex-Gouverneur ist Mitglied des Nationalen Rates für Reformen.

Quelle: Thai PBS

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