Samstag, 25. Oktober 2014

Prayuth will mehr Radwege - aber Missbrauch muss verhindert werden

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In den letzten Jahren wurde Radfahren in Thailand immer beliebter. Jung und alt aus verschiedenen Schichten fahren in Bangkok und den Provinzen. Spezielle Fahrradwege und Gassen wurden an verschiedenen Orten eingerichtet, wie der 24-Kilometer Rundkurs um den Suvarnabhumi Flughafen, der zur Zeit für 400 Mio. ausgebaut wird.
Radweg Flughafen Bangkok
Sicher und frei von Missbrauch: Radweg um den Suvarnabhumi Flughafen.
Für Autofahrer in Bangkok inzwischen ein gewohnter Anblick, Gruppen von Radfahrern bei ihrem Training zu sehen. Besonders abends und nachts, bei weniger Verkehr und tieferen Temperaturen.

Premier Prayuth scheint sich dessen bewusst. In seiner wöchentlichen TV Show "Returning Happiness to People in the Country" versprach er, den Bau von Fahrradwegen im ganzen Land zu unterstützen. Er sagte, es sei Politik seiner Regierung, die Menschen zum Fahrradfahren zu ermutigen. 


"Wir wollen eine stärkere Nutzung von Fahrrädern fördern und sicherstellen, dass die Radfahrer mehr Komfort und Sicherheit erhalten."

Der Premier bestätigte, bereits das Verkehrsministerium beauftragt zu haben, mit anderen Regierungsstellen Radwege im ganzen Land zu bauen und bestehende auszubauen. Radfahren helfe Thailand zudem Energie sparen und sorge für geringere Umweltverschmutzung.

Übrigens, Touristen können bei Bangkok Smile Bike gegen eine Kopie des Passes gratis Fahrräder ausleihen. Die Räder müssen an der selben Ausleihstelle zurück gegeben werden.
Ausleihstellen für Fahrräder in Bangkok.
Tatsächlich besteht die Kampagne für Fahrradfahren und mehr Radwege seit einiger Zeit. Sichere Radwege sind der Schlüssel zum Umstieg aufs Rad, als Hobby wie auch für den Arbeitsweg.

Der Gouverneur von Bangkok, Sukhumband Paribatra, hatte in seiner Wahlkampagne 2013 mehr Radwege und andere Annehmlichkeiten für Biker versprochen. Doch vieles blieb bisher beim Versprechen.

Angesichts der Anweisungen des Premier ist jetzt aber zu erwarten, das eine rasche Umsetzung folgt. Prayuth erwähnte auch, dass er gerne kleine Shops mit lokalen Produkten entlang der Radwege sehen würde. Biker könnten sich dort stärken und miteinander kommunizieren.


Der Plan ist eine gute Nachricht für die Radfahrer im Land. Sie hoffen aber, dass die Wege auch sicher und nur für Fahrräder sind, frei von Motorradfahrern und Strassenhändlern.

Nicht wie auf der 12 Kilometer langen Route auf beiden Seiten der Pradit Manutham Road, unter dem Art Narong - Ram Intra Highway. Die Strecke war nach ihrer Eröffnung vor 10 Jahren sehr beliebt.

Jetzt aber wird sie von vielen Motorrädern benutzt, Strassenhändler haben ihre Stände auf die Strecke gestellt und Anwohner Schlaglöcher gleiche Einfahrten über den Weg gebaut.

Returning to Happiness, also zum Glück zurück, heisst für Radfahrer, dass der Premier nicht nur neue Radwege baut, sondern gleichzeitig die Strecken auch vor Missbrauch schützt.

Ohne geschieht, was schon geschehen ist und das Ergebnis wäre eine Verschwendung von Steuergeldern.

Quelle: Nation

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