Donnerstag, 23. Oktober 2014

Ausländer fördern durch Heirat die Wirtschaftt - 747'000 Arbeitsplätze im Isaan geschaffen

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Ausländer, die eine Frau aus dem Isaan heiraten, haben das Bruttoinlandprodukt der Region im Nordosten Thailands um beinahe 9 Mia. Baht erhöht.
Blaues Dach Isaan
Blaues Dach im Isaan: der Beweis, dass ein Farang nicht weit sein kann?  
Dies ist das Ergebnis einer Studie der Khon Kaen Universität, welche sich mit den Auswirkungen ausländischer Ehepartner auf die Wirtschaft des Isaan beschäftigt hat. Die Studie wurde von Ass. Prof. Kalapapruek Piwothongngam vom E-Saan Centre for Business and Economic Research vorgestellt. 

Im 17. Jahrhundert fiel der Isaan an Thailand, das die zwangsweise Ansiedlung von Kolonisten aus Laos im 18. und 19. Jahrhundert durchführte. Die meisten Einwohner sind Lao, doch war die Integration in den modernen thailändischen Staat durch die gemeinsamen ethnischen Wurzeln weitgehend erfolgreich.

Der Isaan ist die ärmste Region in Thailand, hat aber in den letzten Jahren stark aufgeholt. Landwirtschaft ist der vorherrschende Wirtschaftssektor, aber wegen der ungünstigen Umstände bleibt der Ertrag hinter dem anderer Landesteile zurück.

Die jährliche Wirtschaftsleistung betrug 2011 pro Kopf 48'000 Baht, weniger als ein Drittel des thailändischen Durchschnitts. Die sechs wirtschaftlich schwächsten Provinzen Thailands liegen alle im Nordosten. 

Gemäss der Studie sendet eine Frau, welche einen Farang heiratet oder mit ihm eine langfristige Beziehung eingeht im Durchschnitt 9'600 Baht pro Monat an ihre Familie. Das Geld wird von der Familie üblicherweise für die Lebenshaltungskosten verwendet. Lebensmittel, Stromrechnungen oder auch die Schule werden damit bezahlt.

Weiters wurde festgestellt, dass die Frau und ihr ausländischer Ehemann normalerweise einmal pro Jahr die Familie besuchen und bis zu einem Monat bleiben. In dieser Zeit wird in der lokalen Umgebung ein dramatischer Anstieg an Ausgaben verzeichnet. 

Er wirkt sich inbesondere auf die Autobranche, den Einzel- und Grosshandel wie auch auf den lokalen Immobilienmarkt aus. Aber auch die Umsätze in Möbel- und Haushaltgeschäften sowie von Goldhändlern steigen.


Das E-Saan Centre for Business und Economic Research schätzt, dass die Ausgaben 747'000 Arbeitsplätze im Nordosten Thailands geschaffen haben.

Immer mehr Frauen zwischen 20 und 40 aus dem Isann heiraten ausländische Männer, mit einem deutlichen Trend zu noch mehr, wie Ass. Prof. Kalapapruek ausführt. 

Die meisten der Männer kommen aus Grossbritannien, den Niederlanden, Deutschland, Schweden und der Schweiz.

Quelle: Dailynews
Bild: Thai Tip

Kommentare :

  1. Und die meisten armen Idioten bezahlen ihrer "Perle" auch noch ein Haus in Thailand. Was wäre mit diesem Land wenn es keine dummen Farangs geben würde?

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  2. schön über den Kamm mal unzählige Leute die Sinsod bezahlen als "arme Idioten" bezeichnet :)

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