Montag, 29. September 2014

Weiter als nach dem Tsunami - Kampf gegen die Grossgrundbesitzer Phukets

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Wohin, nach Phuket, Phangna oder Krabi?
Erstmal sichern. Wo und wie geht's weiter? 
Das Ergebnis von Räumung und Vorgehen gegen die „Vermieter“ der Strände von Phuket ist nichts weniger als atemberaubend. Es stellt den Anfang zur Wiederherstellung der Attraktivität sowohl für ausländische als auch inländische Touristen her.

Das erste Mal macht es den Anschein gesetzeskonformer, echter Strafverfolgung und unerwünschte Objekte, ebenfalls sowohl Ausländer wie Thais, landen dort, wo sie hingehören, im Provinzgefängnis von Phuket.

Ein, wenn auch nicht voll konsolidierter Brückenkopf ist gesichert. Die Militärs bewegen sich nun landeinwärts und treffen auf einen noch schlaueren und besser bewaffneten Gegner.

Die gut betuchten Anleger, verbandelt und verschworen mit korrupten Beamten, die ohne Sorgfaltspflicht und Einhaltung von Gesetzen sich Grundstück in geschützten Gebieten unter den Nagel reissen.

Ohne Zweifel eine Herkules Aufgabe. Weit mehr als für einen Trupp mit Sturmgewehren bewaffneter Soldaten bei Hochwasser an Land zu gehen, sich mit einer Schar Strand Masseusen zu verbinden, um die Strasse zu erreichen. Es ist die ultimative Öffnung der Pandora Büchse thailändischer Ausprägung.

Nicht nur, das dies ein landesweites Problem grossen Ausmasses ist, es ist über Generationen verwurzelt. Viele der reichsten Familien Phukets, die einst durch Zinn Bergbau Geld gemacht haben, haben ihr Vermögen in enorme Vermögen gesteigert.

Einfach, in dem sie die Land Konzessionen nicht wie gesetzlich vorgeschrieben dem Staat zurückgegeben haben. Stattdessen pflanzten sie Kokosbäume und reichten später einen formalen Anspruch auf das Land aufgrund landwirtschaftlicher Nutzung ein. Schritte, mit denen sie sie am Ende uneingeschränktes Eigentum erreichten.

Gerade noch rechtzeitig vor dem Tourismus Boom, als Land an der Küste für Thais noch wertlos und nur für Fischer, die sich nichts anderes leisten konnten, von Bedeutung war.

Schon seltsam, dass das Landamt im alten Regierungsviertel von Phuket Town gleich weit weg vom Gefängnis wie dem Gericht steht. Interessant wird sein, wie viele der Beamten am Ende den Schlüssel ihres Mercedes oder BMW drehen und sich eine Häftlingsuniform Phukets überziehen.

Viele haben die Strandräumungen der NCPO mit dem Aufräumarbeiten nach dem Tsunami verglichen. Die danach errichteten Warnsysteme gehen auch nur ein paar hundert Meer landeinwärts. Für die Machthaber Bangkoks eine echte Herausforderung, weiter zu kommen. Möglicherweise genügt ihre Macht dazu nicht.



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