Dienstag, 30. September 2014

Tiger verspeist Büffel - Dorfbewohner im Norden Thailands in Panik

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Angst und Panik herrscht in Baan Huai Saan, nach dem ein Tiger schon den dritten Büffel getötet und verspeist hat. Die Bewohner des Dorfes in der Provinz Chiang Mai sind sich sicher, dass ein Tiger die Büffel schnappt, haben sie doch nur einen Katzensprung von ihrem Dorf entfernt einen massiven, 16 Zentimeter langen Tatzenabdruck gefunden. Das Dorf liegt im Sri Lanna Nationalpark.


Panthera tigris corbetti 090901“ von Accipiter (R. Altenkamp, Berlin) - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.
Der Nationalpark liegt 65 Kilometer nördlich von Chiang Mai in der Gegend von Mae Taeng, Chiang Dao und Phrao, unweit der Grenze zu Myanmar. Seine Fläche umfasst 1'406 Quadratkilometer, der höchste Punkte liegt auf dem Doi Chom Hot auf 1'718 Metern über Meer.

Er wurde anlässlich des 50. Krönungstages von Monarch Bumiphol 1969 eröffnet. Im Park leben unterschiedliche Ethnien: nordthailändische Muang, Lahus, Lisuos, Karen, Shan, Akhas und Palongs. Auch Dörfer der ehemaligen chinesischen Kuomintang befinden sich im Gebiet des Nationalparks.


Die Fauna wird durch unkontrollierte Wilderei und Brände, die in der Trockenzeit gelegt werden, immer mehr dezimiert. Neben einer breiten Zahl unterschiedlichster Insekten, Vögeln, Schlangen und Kleinreptilien sind Tiger, Brüllhirsche, Rhesusaffen und Gibbons sowie Bären und Wildschweine beheimatet.

Tiger leben in der Regel einzelgängerisch und ernähren sich in erster Linie von größeren Huftieren. Dabei bewohnen sie unterschiedlichste Lebensräume, wie tropische Regenwälder, Grasländer, Sumpfgebiete oder boreale Wälder

Tiger in Asien
Tiger Population in Asien. Bild: WWF.
Ursprünglich war der Tiger vom Kaukasus und dem Fernen Osten Russlands über Ost-China, den indischen Subkontinent und Hinterindien bis Sumatra, Java und Bali verbreitet. Insgesamt gibt es Schätzungen zufolge noch 3000 bis 5000 wild lebende Tiger, die nun größtenteils auf isolierte Schutzgebiete beschränkt sind. Die Art wird von der IUCN als „stark gefährdet“ (Endangered) eingestuft.

Die Zahl indochinesischer Tiger in Thailand wurde 2007 auf 250 - 750 Tiere geschätzt. Männchen werden durchschnittlich 270 Zentimeter lang, Weibchen sind etwas kleiner. Die größten Populationen in Thailand kommt im Thung-Yai-Huai-Kha-Khaeng-Reservatskomplex in den Tennasserim Hills bei Kanchanabauri/Tak vor.

Schätzungen gehen davon aus, dass der Tiger eine Gesamtlänge von rund 3 Meter erreicht. Ein Team von Jägern aus dem Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation wurde nun losgeschickt, den Tiger einzufangen. 

Die Dorfbewohner wurden gebeten, auch tagsüber den nahen Wald nicht zu betreten und nachts in ihren Häusern zu bleiben.

"Buche eine Tiger Tempel Tour und erhalte einen Elefanten Ritt gratis." Schon sympathischer, dass Tiger sich Büffel schnappen als voller Drogen für Touristenfotos im Wat Pa Luangta Maha Bua zur Verfügung stehen.

Quelle: Innews, Wikipedia 

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