Samstag, 20. September 2014

Prayuth verspricht garantierten Abnahmepreis von Kautschuk

1 Kommentar :
Gummi Thailand
Produktion von Sheets lohnt immer weniger. 
Premier Prayuth hält Kautschuk Farmer erfolgreich von ihrem geplantem Protest ab indem er einen Abnahmepreis von mindestens 50 Baht pro Kilogramm, dem aktuellen Weltmarktpreis verspricht.

Der Preis war in den letzten 2 Jahren über die Hälfte gesunken. Als weiteres Signal seiner Anstrengungen den Abnahmepreis zu erhöhen, wies Prayuth den Sekretär des Landwirtschafts- und Genossenschaftsministeriums an, sich mit einer internationalen Gruppe von Kautschuk produzierenden Ländern zu treffen.

Weiter sollen Forschung und Entwicklung gesteigert werden, das Management professioneller gestaltet werden. Alles, um den Wert von Thai Kautschuk zu steigern.

Der Premier äusserte sich nach einem Meeting mit dem nationalen Kautschuk Verband. Das Treffen sei konstruktiv gewesen, meinte er. Er begrüsse die Entscheidung, dass auf die geplante Grossdemonstration am 8. Oktober vor dem Regierungsgebäude mit Bauern aus 16 Provinzen verzichtet werden

Der Preis von Kautschuk ist von nationaler Wichtigkeit und kündigte den "Nationalen Schnellzug des Kautschuk Preises an". Ein Express, weil das Problem schnell behoben wird und der Zug nicht entgleisen kann. 


Mit einem Anteil von 31% ist Thailand weltweit die Nummer 1 von Natur Kautschuk. 70% wird für die Produktion von Reifen verwendet. Je weniger Autos verkauft werden, desto tiefer der Preis.

Bereits sind 3 Massnahmen in Kraft. Bereits wurde pro Rai 2'520 Baht Unterstützung an Bauern bezahlt, zusätzlich 5 Mia. Baht genehmigt für Mitglieder von Kautschuk Genossenschaften und diesen der Status von juristischen Personen zugebilligt.

Es sei nicht leicht, den Preis zu erhöhen, da er von der globalen Nachfrage abhängt, so Premier Prayuth. Er werde in den nächsten Jahren niedrig bleiben. Beim Treffen wurden 12 weitere vom Ministerium vorgeschlagene Massnahmen akzeptiert.

Prayuth stimmte insbesondere Massnahmen zu, die Zusatzwert generieren. Wie die beispielsweise die stärkere Nutzung von Gummi Granulat im Strassenbau und Herstellung und Verkauf von Gummi Matratzen.

Anant Lila, Leiter des Amtes für Agrarwirtschaft, sagte weitere der 12 Maßnahmen beinhalten eine Steuerbefreiung bis zu acht Jahren für berechtigte Bauern im Rahmen des Board of Investments, die Einrichtung eines industriellen Entwicklungsinstitutes für Forschung und Entwicklung, eine Politik, die die Produktionsmenge zu begrenzt und die Förderung von lokalen Investitionen.

Wie schon früher angekündigt, soll zudem die Zahl der zur Zeit 500'000 Kautschuk Plantagen auf die Hälfte reduziert werden.

Da hoffen wir, die kleine Plantage meiner Frau im tiefen Süden Thailands überlebt die nächsten Jahre und generiert weiterhin regelmässig ein paar Baht.

Quelle: Nation

1 Kommentar :

  1. Diese Subventionen sind keineswegs ein Wahnsinn, nur das auf und ab der Politik ist einer.

    Subventionen sind in einem Markt den zunehmend und immer mehr auch nach Sozialistischen Denkmustern staatlich reguliert wird, unverzichtbar. Denn ansonsten würde der Staat der Subventioniert bald dominieren, während die anderen von der produktions-Bildfläche verschwinden würden. Zudem werden Millionen Thais plötzlich das Industrieproletariat vergrössern und allerhand Auswüchse würden das begleiten.
    Thailand würde ich verändern, Verändern in einem Masse das wir es bald nicht mehr wiedererkennen würden.
    Nun werden die Kautschukbauern subventioniert, den Reisbauen streicht man 90% der Subventionen, obwohl die von erheblich grösserer Wichtigkeit für Thailand sind.

    Mir drängt sich der Verdacht auf, das hier die traditionellen Unterstützergebiete der Democrats und somit auch der Junta belohnt werden. Natürlich nicht überreichlich, es soll nicht zu sehr auffallen, und doch so das sie ihren Lohn für das mittun bei Suthep Thaugsubans unternehmen des Regierungssturzes irgendwie auszahlt.
    Nun gibt es dabei natürlich wie immer in Thailand mächtige Kartelle die den Gummimarkt kontrollieren wollen. Die streben danach die Produktion grossflächig zu gestallten und sie sind beim Regime Prayuth natürlich gern gesehen und gut vernetzt.
    Mann will also 50% der Kutschukfarmer loswerden, leistet dem 3.-Weltland Thailand damit aber einen Bärendienst.
    natürlich sind Subventionen immer ein Verlustgeschäft, aber deren Nutzen findet man meist wo anders, oft sogar einen wesentlich wertvolleren Ertrag wie nur der Reis den die Subventionierten anpflanzen.
    Im Isaan hat das Reisprogramm einem Wirtschaftsboom ausgelöst der das Land mehr nach vorne brachte wie alles andere. Den Menschen für Arbeit Geld zu geben bringt mehr und ermöglich ihnen eine Massgeschneiderte Ausgestaltung ihrer Existenz in Eigenverantwortung.
    Wir im westen haben das noch weitgehend nicht verstanden, wir geben den Menschen oft Geld im Namen sozialer Absicherung fürs Nichtstun.....................

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