Donnerstag, 18. September 2014

Mord auf Koh Tao - DNA Proben stimmen nicht überein, Täter noch nicht geschnappt

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Mord in Thailand
Am Traumstrand von Koh Tao ermordet.
DNA Proben vom Tatort der zwei am Sonntag getöteten Briten stimmen nicht mit den von der Polizei inhaftierten Verdächtigten überein, wie gut informierte Quellen von der nationalen Polizei melden.
Die am Hat Sai Ree Beach auf Koh Tao rund 50 Meter vom Tatort entfernt gefundenen Gegenstände, inklusive drei Zigarettenstummel, waren zur Untersuchung ins Labor nach Bangkok gesandt worden.
Einer der Stummel wies Spuren von Lippenstift auf. DNA von 2 Personen wurden auf einem anderen gefunden, von einer weiteren Person auf der Dritten.
Die Quelle erwähnte weiter, dass keine der DNA mit den Verdächtigten Gastarbeitern aus Burma und Briten übereinstimmt und die Polizei weiter intensiv nach dem oder den Mördern sucht.
Anfänglich wurde in der Presse gemeldet, Gastarbeiter aus Burma hätten die Tat begangen, gestern wurden zwei Briten, Freunde des getöteten Mannes von der Polizei verhört.
Die Autopsie hatte ergeben, dass das männlich Opfer hart gekämpft hatte, bevor es an schweren Kopfverletzungen, zugefügt von einem oder mehreren schweren Gegenständen, und Ertrinken starb. In seiner Lunge wurde Meerwasser gefunden. Bei ihm wurden keine Spuren von sexuellen Übergriffen gefunden, wie verschiedenen Medien spekuliert hatten.
Die Frau hatte vor ihrer Ermordung Geschlechtsverkehr. Noch ist unklar, ob in Einverständnis oder sie dazu gezwungen worden war. Sie starb ebenfalls an heftigen Kopfverletzungen. 
Die zwei Freunde des toten Mannes wurden gestern am Flughafen in Bangkok kurz vor ihrer Abreise festgenommen und zum Verhör verbracht. Bisher wurden sie nicht offiziell angeklagt.

Die Ermittler gehen davon aus, das mehrere Täter wie auch verschiedene Tatwaffen, nicht nur die Hacke, wie verschiedentlich erwähnt, im grausamen Spiel waren.

Währenddessen herrscht auf der Insel grosse Verunsicherung. Alle sind geschockt von der Tat und fürchten um die Zukunft. Nach Monaten mit weniger Touristen aufgrund der instabilen politischen Lage besteht grosse Sorge für die kommende Hochsaison.
Quellen: PBS, Kaosod

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