Freitag, 19. September 2014

Bikini Sicherheit, Wanderarbeiter, Latex auf dem Mars - Prayuth in Laune

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Nicht alle sind in Thailand im Bikini sicher.
Premier und Junta Chef Prayuth entschuldigt sich für seine "Bikini Bemerkung", verschiebt die Schuld auf Wanderarbeitnehmer und rät Bauern, ihren Latex auf dem Mars zu verkaufen.

Nach stürmischer Kritik hat sich Prayuth Chan-Ocha für sein "Bikini-Gate" nach dem Mord an 2 Briten auf Koh Tao entschuldigt.

"Touristen denken, Thailand ist schön und sicher, so dass sie tun können, was sie wollen, aber ich frage: werden sie in Thailand im Bikini überleben? Solange sie nicht schön sind."

In seiner Entschuldigung machte er klar, sich manchmal sehr heftig zu äussern. Er wolle ausländischen Touristen nur auf ihre Sicherheit aufmerksam machen, sagte er im Queen Sirikit Convention Centre. Er habe Druck gespürt und sei für die Opfer traurig gewesen. Es tue ihm leid, egal ob Thai oder Ausländer, er wolle Leute nicht auf diese Weise verlieren.


"Ich bestehe darauf, dass Thailand sicher ist, auch wenn es einige Übeltäter im Land hat. Deshalb, seien sie vorsichtig. Ihr Land und unser Land bieten nicht die gleiche Sicherheit. Ich gebe zu, ich bin besorgt." 

"Wir müssen uns um die Übeltäter kümmern, ihnen helfen und nicht zulassen, dass sie sich mit uns mischen, wie unregistrierte Arbeiter.  Wir können nicht zulassen, dass sie so arbeiten. Es ist gefährlich und kann Thailand Schaden zufügen.

Die Behörden hatten zuvor spekuliert, dass burmesische Wanderarbeiter am Mord beteiligt waren und legten bei ihren Ermittlungen einen Schwerpunkt auf die burmesischen Bewohner von Koh Tao. Mirgranten Viertel wurden durchsucht und mindestens 6 Männer aus Myanmar zum Verhör mitgenommen.


Mehr als eine Million Burmesen arbeiten in Thailand, viele sind nicht registriert. Dieser Status macht es einfach, sie zu missbrauchen. Vom Arbeitgeber, der Polizei und sogar Mitgliedern der Justiz.

Premier Prayuth erklärte weiter, er habe bereits mit der britsichen Botschaft gesprochen und sich entschuldigt. Er habe sein Beileid angeboten und gesagt, beide Länder hätten verschiedene Kulturen und Menschen sollten vorsichtig sein. Denn manchmal denken Touristen, es sei sicher.

In einer Erklärung hatte diese gemeldet, mit der Thailändischen Regierung die Angelegenheit zu klären.

Aber er habe nicht gesagt, dass Thailand nicht sicher sei. Sonst würde gleich niemand mehr herkommen. "Lassen sie mich noch einmal entschuldigen, dass ich zu hart sprach und Missverständnisse auslöste. Ich entschuldige mich für alles", meinte Prayuth abschliessend.

Er ist für seine derben Reden und manchmal rätselhaften Bemerkungen bekannt. Letzte Woche hat er in der Provinz Sukthothai bei der Besichtigung der Hochwassersituation erwähnt, die Regierung könne möglicherweise das Problem der Bauern nicht angehen, weil ihre Goldketten sehr gross wären.

Am 15. September schlug er vor, dass Bauern, die sich über den tiefen Abnahmepreis von Latex beklagen, ihn doch auf dem Mars zu verkaufen.

Quelle: Kaosod

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