Dienstag, 26. August 2014

Helikopter Landeplatz im Nationalpark für Mönch

Manche Mönche mögen Luxus
Nicht alle nehmen's so genau mit Buddhas Lehren.
Armee und Forstwirtschaftsbeamte haben einen Helikopter Landeplatz mitten im Nam Nao Nationalpark in der Provinz Petchabun beschlagnahmt. Wie sich herausstellte, war der auf 1'600 m2 Land angelegte Platz für einen Mönch gebaut worden.

Der Abt des Wald-Wats Pa Samyek in Wang Klang, Phra Kasamae Arjinnnasilo ist einigermassen bekannt. Über ihn wurde in vielen Medien berichtet, nachdem er seine Beine auf einen Tisch legte, auf dem gerade das Essen angerichtet wurde. Dabei hatte er einige Stühle unsanft zur Seite getreten.

Ein treuer Anhänger berichtete den Beamten, dass der Abt beim Autofahren seekrank werde. Da er häufig zum Arzt müsse, und dieser rund 100 Kilometer weit entfernt vom Wat seine Klinik betreibe, habe er kurzerhand den Landeplatz bauen lassen.

Transport zum Landeplatz im VW Bus

Stilecht wurde der Mönch jeweils im weissen VW Bus, ein Statussymbol in Thailand, seit der König sich darin fahren lässt, zum Abflug gefahren.



Nichts aussergewöhnlich, wie es scheint. Andere Mönche hatten sich schon Learjets gemietet um auf Reisen zu gehen. 

Ein guter Fuhrpark gehört zu jedem Wat. Einigermassen geerdet oder nicht so sehr vom Spendenglück versehen, und nicht seekrank, besteht er aus einem 30-jährigen Toyota Crown und einem Pick Up. 

Teure Limousinen und Vans werden von Gläubigen gespendet, Tambun von Reichen Leuten für ihr Karma. Mönche selbst dürfen nicht Autofahren.

Der Erbauer des Landeplatzes wurde von den Forstwirtschaftsbeamten wegen Hausfriedensbruch im Nationalparks festgenommen, später gegen 300'000 Baht Kaution wieder freigelassen.

Quelle: Thai BPS