Mittwoch, 20. August 2014

Ausflug zum Markt in Damnoen Saduak wird billiger

Noch richtiger Handel in Cai Be, Vietnam.
Auf dem bekannten schwimmenden Markt in Damnoen Saduak will die Provinzregierung von Ratchaburi günstigere Fixpreise für Bootsfahrten durchsetzen. Gemäss dem Gouverneur der Provinz haben sich Beschwerden über willkürlich hohe Preise, sowohl von Thai- als auch Farang Touristen, gehäuft.

Der schwimmende Markt von Damnoen Saduak liegt knapp 2 Fahrstunden ausserhalb von Bangkok und ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Er wird von der thailändischen Tourismusbehörde als einziger verbliebener originaler schwimmender Markt bezeichnet.

Neu soll die Fahrt pro Stunde in einem Ruderboot 400 Baht, auf einem Longtailboot mit Motor 800 Baht kosten, für Farangs 2'000 Baht.

Die Preise wurden nach einer Analyse der Anschaffungs- und Unterhaltkosten der Boote festgelegt. Die Massnahme soll als erste von vielen kurz- und langfristig das Renomée des Marktes sichern.



Früher einziger Versorgungsweg, heute Ausflugsziel


Dazu muss gesagt werden, dass sowohl der schwimmende Markt von Damnoen Saduak als auch der unweit gelegene Markt in Amphawa keine wirklichen Märkte mehr sind. Durch die stark verbesserte Strasseninfrastruktur wurden sie überflüssig, konnten sich aber im Laufe der Zeit erfolgreich als Tourismusattraktionen am Leben erhalten.

In den letzten Jahren wurden künstliche schwimmende Märkte als reine Attraktionen aus dem Boden gestampft, beispielsweise in Hua Hin und Pattaya.

In der flachen, von Flüssen und Kanälen durchzogenen Region zwischen der Stadt Ratchaburi und Samut Songhkram waren die Wasserwege früher das einzige Verkehrsmittel.

Wie heute noch im Mekong Delta in Vietnam, wo die schwimmenden Märkte mehrheitlich für den Grosshandel sind. Aber auch dort ersetzen immer mehr Strassen die Flüsse und Kanäle für den Transport von Gütern.

Quelle: Kaosod