Sonntag, 31. August 2014

Prayuth: Kein Platz für Korruption in Thailand

Ende der Korruption in Thailand?
Bald keine Korruption mehr im Land des Lächelns? 
Premier Prayuth schwört Minister ohne Ergebnisse abzusetzen. Aus der Junta nahen Kreisen wurde berichtet, dass ihr Chef seine Kabinettsliste zum königlichen Segen eingereicht hat.

Indes versicherte der General in seiner wöchentlichen Fernsehansprache, dass Mitglieder seiner Regierung ersetzt würden, wenn sie keine Leistung brächten oder ihre Moral niedrig sei. 

"Jeder, der nicht den Anforderungen entspricht, wird ersetzt. Es gibt keine Limitierungen bei der Anzahl Umbesetzungen."

"Schlechte Menschen müssen weg und wer korrupt ist, kommt ins Gefängnis. Keine Sorgen also." Er versuchte, Bedenken über die Kabinettsmitglieder, viele von ihnen werden Militärs sein, zu zerstreuen.

Thailand liegt in der Liste von Transparency International auf dem 102 Platz. Die Korruption hat in den letzten Jahren weiter zugenommen, wird auch von den Thais selbst breit akzeptiert oder als Grundübel toleriert. In einer Umfrage der Bangkok Post vom Juli 2013 hatten 65 Prozent kein Problem damit, solange sie auch ihren Anteil davon bekommen. 

"Keine Angst, es gibt genügend gute Menschen im Land", meinte Prayuth. "Bestimmte Sicherheitsfragen machen es notwendig, Militär in der Regierung zu haben."

Wie immer machte er am Freitagabend in seiner Sendung "Returning Happiness to the People in the Country" glaubhaft, dass er dem Wohle des Landes und der Menschen diene. Nicht einer politischen Partei. "Ich möchte, dass jeder in Thailand erst auf sein Land schaut und einzelnen Individuen nicht zuviel Aufmerksamkeit schenkt." 

Und erwähnte noch, dass er derjenige sei, welche das letzte Wort bei der Zusammenstellung der Kabinettsliste habe.

Seine Rede hatte er mit einem Dankeswort an den König für die Ernennung zum Premierminister begonnen und bestätigte gleich seine Verantwortung, Thailand in eine nachhaltig positive Zukunft zu bringen.

Er sei glücklich darüber. Von jetzt an könne er Land und Leute vorwärts bringen, gemeinsam werde jetzt für die nationale Entwicklung zum Wohle aller gearbeitet.

Prayuth fuhr fort, dass Mechanismen zur Kontrolle von Transparenz, Integrität und Fairnes gewährleistet würden.

"Wir müssen unser System jetzt schnellstmöglich widerstandsfähiger gegen Korruption machen. Besonders im öffentlichen Dienst, bei Beamten, Polizei und Militär und den verbundenen Wirtschaftssektoren."

Wie schnell man auch im Kleinen eingewickelt werden kann, haben wir selbst beim Heiraten erlebt. Als wir seinerzeit im Bangkoker Stadtteil der Liebe, Bang Rak, auf dem Standesamt waren, gab uns einer der Beamten, während des Ausfüllen der Formulare und Ticket Nummer 26 in der Hand, dezent den Hinweis, dass er uns gerne eine tiefere Nummer in der Warteliste besorgen könne.

Keine Lust lange zu warten und Honeymoon in Aussicht nahmen wir an. Kurz darauf erhielten wir die Nummer 8, waren bald offiziell verheiratet und der nette Beamte erwartete uns draussen im Coffee Shop, wo er seine 500 Baht erhielt.

Quelle: The Nation

Samstag, 30. August 2014

Bald alkoholfreies Bier? - Neues Gesetz in Thailand schränkt Werbung für Alkohol stark ein

Weniger trinken als Ziel, neues Alkoholgesetz soll helfen.
Strikt werberegulierter Bier Konsum in Thailand.
Chiang Mai - Die Junta unter Premier Prayuth beabsichtigt, harte Massnahmen zu Bewerbung und Verkaufsförderung von Alkohol zu ergreifen. Das Gesundheitsministerium hatte Medien und Hoteliers ins Tarin Hotel in Chiang Mai eingeladen, erläuterte das neue Gesetz und warnte zugleich vor der sofortigen Einführung. 

In Thailand wird von allen asiatischen Staaten am meisten getrunken. Durchschnittlich trank gemäss Center for Alcohol Studies CAS im 2013 jeder 7 Liter reinen Alkohol, umgerechnet 226 Flaschen Bier. Mehr als 30% der Bevölkerung trinkt täglich.

Man sei hier um Verständnis für das neue Alkoholgesetz zu fördern, wurde eingangs erläutert. Rasant steigende Ausgaben für Alkohol in Thailand wie auch die massiv hohe Zahl an Unfällen aufgrund von Trunkenheit am Steuer würden Massnahmen notwendig machen.

Während der Staat durch die Alkoholsteuer 70 Mia. einnimmt, betragen die Kosten 150 Mia. Baht.


Die zusätzlichen Regeln:

  • Alle alkoholischen Produkte müssen einen Warnhinweis tragen.
  • Personen unter 20 dürfen keinen Alkohol kaufen.
  • Preisaktionen in Supermärkten sind verboten.
  • Promotionen wie Happy Hours, kostenloses Eis und Mixer sind verboten.
  • Keine Beer Girls mehr. 
  • In Bars und Restaurants ist Trinken nach Mitternacht nicht mehr erlaubt, auch wenn vor Ausschank Schluss bestellt wurde.
  • Keine Alkohol Logos auf Gläsern, Aschenbechern und anderen Gegenständen.
  • Das Personal darf keine T-Shirts oder andere Kleidung mit Logo von Alkoholbrands tragen.
  • Veranstaltungen wie Weinmessen oder Bierproben sind nicht erlaubt.
  • Alkohol Logos wie auch Bilder, die stellvertretend für eine Marke stehen, beispielsweise der Stern von Heineken, dürfen nicht für Sponsoring, Promotion oder jede andere Art von Werbung eingesetzt werden.
  • Promotionen durch Mundpropaganda ist untersagt, Kellner dürch keine bestimmten Marken von Bier, Wein, etc. empfehlen.
  • Alle in Medien gedruckten Fotos von Gläsern oder Flaschen mit Logos müssen verwischt dargestellt werden.

Alle Beamten werden eingeschworen, die Einhaltung des Gesetzes strikt durchzusetzen.

Aufbauend auf dem bestehenden Alkohol Kontrollgesetz von 2008, welches schon damals mit verschärften Massnahmen die Reduktion des Alkoholkonsums fördern sollte. 

Während einige Punkte beachtet wurden, wurden andere auch und gerade von den Autoritäten missachtet.

Ein neues 70-seitiges Pamphlet wurde verteilt. Das Handbuch soll als Muss gelten für alle, die in Gastronomie, Handel oder Produktion von Alkohol tätig sind.

Damit wird sozusagen sämtlicher Werbung und Promotion der Boden unter den Füssen weggezogen.


Bisher galten schon Folgende, aber bei weitem nicht von allen Beteiligten eingehaltenen Regeln:

  • Alle alkoholischen Produkte müssen einen von der Regierung genehmigten Warnhinweis tragen und die Inhaltsstoffe müssen aufgelistet sein.
  • Auf der Verpackung muss klar und deutlich ein Hinweis vorhanden sein, dass es sich um ein alkoholisches Produkt handelt.
  • Es ist verboten, an religiösen Orten, öffentlichen Räumen der Regierung, in Regierungsgebäuden, Bildungseinrichtungen, an Tankstellen, in öffentlichen Parks und überall sonst, wo es die Regierung bestimmt, Alkohol zu konsumieren. Ausnahmen sind private Gebäude in den erwähnten Einrichtungen.
  • In Supermärkten und anderen Verkaufsstellen darf Alkohol nur von 11-14 und 17-24 Uhr verkauft werden.
  • An religiösen Feiertagen darf kein Alkohol verkauft werden. Ausnahme sind Hotels, die den Tourismus fördern.
  • Kein Alkoholverkauf an offensichtlich betrunkene Personen und Jugendliche unter 20.
  • Kein Alkoholverkauf an Automaten, nicht stationären Lokalen wie mobilen Bars.
  • Keinerlei Aktivitäten wie Verlosungen, Werbegeschenken o.ä. mit alkoholischen Produkten.
  • Keine Fotos und Logos von alkoholischen Produktes jedwelcher Sprache, welche zum Konsum einladen.
  • In Fernsehen, Kino, Video und andern elektronischen Formaten dürfen Fotos, Bilder und Logos nicht mehr als 5% der Gesamtwerbefläche einnehmen. Logos dürfen maximal 5% der Gesamtwerbezeit ausmachen und nicht länger als 2 Sekunden dauern. Werbung für alkoholische Produkte darf nur von 22.00 bis 5.00 gezeigt werden, das Logo darf nur am Ende der Werbung angezeigt werden.
  • In Printmedien darf Alkoholwerbung nicht mehr als 5% der Gesamtwerbefläche einnehmen, zudem darf sie nicht auf Front-, Rückseite und in der Mitte platziert werden.
  • In anderen Medien wie Websites darf das Logo nicht 3% der Werbefläche überschreiten.
  • Anzeigen müssen immer eine der 5 zulässigen Warnungen enthalten: Alkohol kann Krebs verursachen. Alkohol kann die sexuelle Leistungsfähigkeit senken. Alkohol kann zu Lähmungen und Tod führen. Alkohol ist die Ursache von Streit und Kriminalität. Alkohol kann der Famile und Gesellschaft schaden.
  • In allen Bildern und Film zeigenden Medien muss die Warnung ob Text oder Gesprochen 2 Sekunden dauern und klar und deutlich verständlich sein. Als Text sind die Schriftarten Thai Angsana oder New Bold in weiss auf schwarzem Hintergrund vorgeschrieben.

Zur Einhaltung des Gesetzes können Vollzugsbeamte, welche sich immer mit ID Card ausweisen müssen, die Räumlichkeiten und Fahrzeuge von Herstellern, Verkäufern und Importeuren von Alkoholika während Arbeitszeiten besichtigen. Sie dürfen nicht konforme Produkte konfiszieren, Vorladungen ausstellen und Unterlagen einfordern. Personen in Regierungsdienst müssen die Beamten unterstützen.

Die Strafen bei Zuwiderhandlung reichen von 2'500 Baht für mangelnde Unterstützung der Beamten bis 500'000 Baht für illegale Werbung. Je nach dem kann zusätzlich bis 6 Monate Gefängnis gesprochen werden.


Weg mit dem Beer Chang T-Shirt

Und passen Sie selbst als Konsument auf. Wenn Sie zufällig ein T-Shirt mit dem Logo ihres Lieblingsbieres tragen und in der Bar zeitgleich diese Getränk seviert wird, machen Sie sich straffällig.

Und bald wird es auch in Thailand alkoholfreies Bier geben. Bisher scheiterte das ganz banal. Auf die Frage, was sie von Bier ohne Alkohol meine, sagte meine Frau, "For what?".

Falls Sie sonst ein Problem mit Alkohol haben: http://www.thaiantialcohol.com/en/.

Quelle: Chiang Mai City News

Freitag, 29. August 2014

Tierschutz in Thailand - Elefanten weg von der Strasse

Elefantentransport in Thailand
Elefanten unterwegs in bessere Zukunft?
Hat Yai - Eine kombinierte Task Force aus Militär- und Polizeibeamten geht gegen Händler und Besitzer von Elefanten vor, welche die Tiere zum Betteln in Städte bringen.

Mit dem Verkauf von Zuckerrohr für die Tiere bestreiten die Mahouts ihren Lebensunterhalt. Sie wandern mit ihren Elefanten auf der Suche nach Kunden durch die Innenstadt von Hat Yai, wie der Kommandant der Polizei berichtet. Downtown Hat Yai ist für Touristen aus Malaysia und Singapur ein gern und viel besuchtes Einkaufsparadies.

Gemäss Edwin Wiek, dem Gründer der Wildlife Friends Foundation Thailand, verdienen sie bis zu einigen Tausend Baht pro Tag.

Der Polizei wurden Berichte und Videos zugespielt, in denen Elefanten von ihren Führern mitten auf der Strasse geschlagen werden.

Noch kein Tierschutz Gesetz

In einer Aktion wurde ein Elefantengehege in der Nähe von Kaew Sawang aufgebracht, in dem Bettel-Elefanten gehalten werden. Eine Frau wurde als Besitzerin der Tiere identifiziert. Die Task Force konnte die Echtheit der vorgelegten Dokumente verifizieren, ermittelt aber weiter, ob illegale Tätigkeiten mit den Dickhäutern durchgeführt wurden.

Es sei schwierig rechtswidrige Handlungen zu beweisen, so die Polizei. Da die Mahouts die wirklichen Besitzer der Tiere sind, können sie nur wegen Ärgernis für Touristen und Verkehrsbehinderung festgenommen werden.

In Thailand gibt es noch keine Tierschutz Gesetze. Ein Entwurf liegt zur Zeit im Parlament zur Behandlung vor. Wiek vom WFFT gibt sich zuversichtlich. Seit die Junta Thailand übernommen hat, sehe er sehr positive Anzeichen zum Schutz der Elefanten, insbesondere auch von Premier und NCPO Chef Prayuth.


Zuviel Chang? Morgens um 3 Elefanten begegnet 

In Bangkok wurde vor einigen Jahren gegen die Mahouts vorgegangen und sie aus der Stadt vertrieben. Ich erinnere mich gut, als ein Freund zum erstmal in Thailand war. Als wir morgens um 3 in Bangkok aus einem Lokal kamen und er einen Elefanten sah, meinte er, doch zuviele Chang getrunken zu haben. 

Es gibt verschiedene Projekte, insbesondere im Norden Thailands, in denen Mahouts mit ihren Elefanten aufgenommen werden. Mit ihnen in Camps auf dem Land leben können, für Touristen Shows vorführen oder mit ihnen auf dem Rücken durch den Dschungel wandern.

Die Bettelei in Städten entstand, nachdem Maschinen die Arbeit der Elefanten in den Wäldern übernommen hatten. Letzthin hatten wir auf der Petchkasem, dem Highway, der Bangkok mit dem Süden Thailands verbindet, einen Truck mit einem Elefanten als Ladung gesehen. 

Chai, die Elefantendame heisst, hatte Glück, wurde mit 26 Jahren von einem Abt im Isaan einem Mahout aus Trang abgekauft. Statt betteln zu müssen, ist sie nun die Attraktion eines Wat, bringt gutes Karma und kann den Lebensabend geniessen.

Quelle: Kaosod 

Donnerstag, 28. August 2014

60 statt 30 Tage Urlaub - neue Visum Regeln in Thailand

Neue Visa Regeln ab 29.8.14
Bangkok - Gestern hat die Thai Immigration neue Visum Verordnungen veröffentlicht. Personen aus 49 Staaten können können ab 29. August ihre bisher 30 Tage Aufenthalt in Thailand auf 60 Tage verlängern.

Damit soll der Tourismus nach dem Durchhänger seit November letzten Jahres angekurbelt werden. Die Verlängerungsmöglichkeit soll vor allem Ausländer ansprechen, die länger in Thailand bleiben wollen oder sich für längere Zeit in Südostasien aufhalten und Thailand als Basis wählen. So die Aussage der Behörden.

Wer mit einem in der Heimat beantragten Touristenvisum für 60 Tage einreist, kann dieses neu um 30 Tage verlängern und so 3 Monate im Land des Lächelns verweilen. Ideal für überwinternde Rentner.

Wird aber der Antrag auf Verlängerung um die 30 Tage aufgrund mangelnder Qualifikation verweigert, muss Thailand in den nächsten 7 Tagen ohne Rekurs Möglichkeit verlassen werden.


Kein Jahr am Stück für Sprachaufenthalte

Dafür wurden die Bedingungen für Leute, die für einen Sprachaufenthalt ins Land kommen oder für NGOs und karitative Organisationen arbeiten verschärft.

Für einen Sprachaufenthalt in Privatschulen gibt es kein Jahr am Stück mehr, sondern nur noch jeweils 90 Tage, die bis zu maximal einem Jahr verlängert werden können.

Bisher wurden Sprachaufenthalte mit dazu gehörigen Education Visum häufig als Vorwand genutzt, um in Thailand leben zu können. In einigen Schulen muss dazu allenfalls 1 Tag pro Woche gesessen werden, andere machen's ganz ohne, solange bezahlt wird.

Da haben Australier, US-Amerikaner und Russen den urlaubenden oder überwinternden Deutschen, Schweizern und Österreichern was vor. Sie dürfen aufgrund des ABTC Abkommens mit Einreisestempel am Flughafen und ohne Antrag für 90 Tage ins Land.

Quelle: Immigration Divison 1 Bangkok

Mittwoch, 27. August 2014

10.5% weniger Touristen - Prayuth macht Lösungsvorschlag

Weniger Farangs an Thailands Stränden.
Bangkok - Prayuth Chan-Ocha, Premierminister und Junta Chef hat eine Lösung für die Tourismuskrise in Thailand angeboten. Gegenüber Wirtschaftsvertretern erwähnte er, dass das Kultur Ministerium inspirierende Filme für potientielle ausländische Touristen produzieren müsse.

Sie sollen über Thailands Geschichte berichten, die nationalen Sehenswürdigkeiten preisen und einfach all das Zeigen, was Westler gerne sehen.

Thailands üblicherweise stabile Tourismus Industrie leidet seit dem Ausbruch der Demonstrationen im November letzten Jahres unter einem lang anhaltenden Rückgang.

Thailand ist das 10. meist besuchte Land der Welt. Die Anzahl Touristen hat von 336'000 Urlaubern und 54'000 US-Soldaten auf R&R 1967 auf 26 Mio. im 2013 zugenommen. Durchschnittlich verweilten die Urlauber letztes Jahr 9.5 Tage im Land des Lächelns und brachten der Wirtschaft 546 Milliarden Baht Umsatz.

Chinesen sind die Nummer 1

4.7 Mio. Besucher und mit Abstand am meisten kommen aus China, gefolgt von Malaysia mit 3 Mio. Russland, Südkorea und Japan folgen dahinter. An 10. und 11. Stelle liegen die USA und England mit je rund 800'000, knapp gefolgt von Deutschen auf Rang 13 mit 744'000 Besuchern.

Die Gegner der damaligen Regierung besetzte Regierungsgebäude und sperrte wichtige Kreuzungen in Bangkok. Annähernd 30 Personen wurden in den 6 Monate dauernden Protesten getötet.

Die Unruhen endeten nachdem die Armee die ehemalige Premierministerin Yingluck in einem Staatsstreich am 22.5. stürzten und es ihr gelang, Ruhe ins Land zu bringen. Nach wie vor gilt aber Kriegsrecht. Ein Grund, weshalb Touristen von einem Urlaub in Thailand abgehalten werden.


10.5% weniger Urlauber

Gemäss neuer Erhebung der Tourismusbehörde Thailands TAT sind in den ersten 7 Monaten des Jahres 10.5% weniger Urlauber eingereist. Die Einnahmen der Industrie sanken um 8%.

Anteilsmässig liegt der Rückgang mit rund 30% bei Reisenden aus China am höchsten. Wichtigster Grund: Reiseversicherungen in Hongkong und Chinas Stammland weigern sich Policen für Länder in instabilen Verhältnissen auszustellen.

Quellen: Kaosod, TAT

Dienstag, 26. August 2014

Helikopter Landeplatz im Nationalpark für Mönch

Manche Mönche mögen Luxus
Nicht alle nehmen's so genau mit Buddhas Lehren.
Armee und Forstwirtschaftsbeamte haben einen Helikopter Landeplatz mitten im Nam Nao Nationalpark in der Provinz Petchabun beschlagnahmt. Wie sich herausstellte, war der auf 1'600 m2 Land angelegte Platz für einen Mönch gebaut worden.

Der Abt des Wald-Wats Pa Samyek in Wang Klang, Phra Kasamae Arjinnnasilo ist einigermassen bekannt. Über ihn wurde in vielen Medien berichtet, nachdem er seine Beine auf einen Tisch legte, auf dem gerade das Essen angerichtet wurde. Dabei hatte er einige Stühle unsanft zur Seite getreten.

Ein treuer Anhänger berichtete den Beamten, dass der Abt beim Autofahren seekrank werde. Da er häufig zum Arzt müsse, und dieser rund 100 Kilometer weit entfernt vom Wat seine Klinik betreibe, habe er kurzerhand den Landeplatz bauen lassen.

Transport zum Landeplatz im VW Bus

Stilecht wurde der Mönch jeweils im weissen VW Bus, ein Statussymbol in Thailand, seit der König sich darin fahren lässt, zum Abflug gefahren.



Nichts aussergewöhnlich, wie es scheint. Andere Mönche hatten sich schon Learjets gemietet um auf Reisen zu gehen. 

Ein guter Fuhrpark gehört zu jedem Wat. Einigermassen geerdet oder nicht so sehr vom Spendenglück versehen, und nicht seekrank, besteht er aus einem 30-jährigen Toyota Crown und einem Pick Up. 

Teure Limousinen und Vans werden von Gläubigen gespendet, Tambun von Reichen Leuten für ihr Karma. Mönche selbst dürfen nicht Autofahren.

Der Erbauer des Landeplatzes wurde von den Forstwirtschaftsbeamten wegen Hausfriedensbruch im Nationalparks festgenommen, später gegen 300'000 Baht Kaution wieder freigelassen.

Quelle: Thai BPS

Montag, 25. August 2014

Premier Prayuth sorgt sich um Schüler - zu viele Hausaufgaben

Schüler am Elterntag in Thailand
Am Elterntag in einer thailändischen Schule.
General Prayuth Chan-Ocha, Führer des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung und Premierminister macht sich Sorgen um die Schülerinnen und Schüler Thailands.

In jetzt veröffentlichten Berichten wird geschrieben, dass viele andere Studenten oder sonst geeignete Leute anstellen, um für sie die Hausaufgaben zu machen. Oder sie sich selbst dafür anstellen lassen. 

Schüler, die, oder deren Eltern, dafür nicht das nötige Kleingeld bleiben ohne enormen Willen und Ausdauer für täglich, inklusive Wochenende, wenigstens 3 Stunden Aufgaben auf der Strecke. Wie das Beispiel der Klasse der 18-jährigen Tochter meiner Frau in einer staatlichen Schule in Bangkok zeigt.

Oder noch schlimmer, aber allgegenwärtig. Die nicht so Fleissigen versuchen unter Androhungen, die Hausaufgaben der Fleissigen zu kopieren. Beklagt sich ein Schüler bei den Lehrern, wird ihm gesagt, dass sei doch nicht so schlimm.

Sonntag, 24. August 2014

Miss Thailand zu sein ist schwer

Sie wurde disqualifiziert, Frau muss Frau sein.
Angehende Schönheitsköniginnen in Thailand haben es schwer. Sie müssen nicht nur schön und schön dünn aussehen, sondern ein moralisch einwandfreies Leben führen.

Und dann auch noch charakterlich überirdisch zu überzeugen, macht es den Frauen schwer. Nach jeden der so vielen Miss-Wahlen, schwimmt ein Skandal aus der Tiefe der Menscheinheit hervor und das Ideal der Thai-Schönheit erscheint als Dreck einer Kloake entstiegen.

Beispiele gibt es viele. Wie Miss Universe Thailand 2014. Nach der Krönung wurde sie disqualifiziert. Sie war einfach nicht schön genug, sprach wie ihr der Schnabel gewachsen ist und hatte überdies zu viele Pfunde auf der Hüfte. 

Das reichte schon, sie im Internet als Verbrecherin abzustrafen. Sie gab ihren Titel an die ursprünglich Zweite, dünner und netter, ab.

Dann die Dritte des erwähnten Wettbewerbs. Sie erreichte mehr Schlagzeilen in den Boulevardzeitung als die ursprüngliche und die nachträgliche Gewinnerin.

Samstag, 23. August 2014

Les Majesté - Angeklagt wegen E-Mail mit Beleidigung der Monarchie

Ram V von Thailand
Rama V: Modernisierte das Gesetz.
Bangkok - Ein 45-jähriger Thai wurde wegen Senden einer E-Mail mit Majestät Beleidigungen verhaftet und angeklagt. Er hatte einem in Spanien wohnhaften Engländer einen Link mit die Monarchie diffamierendem Inhalt gesandt. Der Engländer betrieb eine Website zum Stopp Les Majesté in Thailand.

Dies ist bereits der dritte Fall, dass wegen dieses, in der Zwischenzeit abgestellten Blogs, eine Anklage erfolgt. Die Polizei hatte den E-Mail Account des Engländers bereits 2010 gehackt und dabei u.a. die erwähnte Nachricht gefunden. Darin forderte der Thai auf, den Inhalt eines beigefügten Artikels auf Thailändisch zu veröffentlichen.

Erstaunlicherweise unternahm die Polizei bis jetzt nichts. Erst am 2. Juli diesen Jahres tauchten 10 Militäroffiziere und Polizisten in Zivil vor dem Haus des Angeklagten auf, durchsuchten es und nahmen den Mann fest.

In einem Militärcamp gestand er das Senden des E-Mails. Am 6. Tag der Untersuchungshaft wurde ein Haftbefehl erlassen und am Tag darauf, am Letzten, an dem er aufgrund des Kriegsrechts ohne Anklage festgehalten werden konnte, wurde er der Polizei überstellt.

Freitag, 22. August 2014

Digitale Nomaden dürfen mit Touristen Visum legal in Thailand arbeiten

Legal als Digital Nomaden arbeiten auch für Rentner in Thailand
Gilt das auch für Non-O-Visa Inhaber?
Chiang Mai - In einem Seminar im Imperial Mae Ping Hotel erklärten Beamte der Immigration, dass sogenannte Digitale Nomaden mit Touristenvisum legal in Thailand arbeiten dürfen.

Digitale Nomaden sind Leute, die ihren Lebensunterhalt durch Tätigkeit im Internet verdienen und ortsungebunden arbeiten können. 

Die Frage nach der Arbeitserlaubnis war nach den verschärften Einreisebestimmungen entstanden. Die Tätigkeit eines Digitalen Nomaden entspricht keinen Bestimmungen der verschiedenen Visa Typen.

Wer gemäss Gesetz in Thailand arbeiten will, muss als Farang ein Non-Immigrant B Visum haben und über seinen Arbeitgeber ein Work Permit beantragen.

Kautschuk Farmer fordern garantierten Abnahmepreis

Junger, frisch geritzter Kautschuk Baum.
Surat Thani - Kautschuk Bauern der Provinz Surat Thani haben Prayuth Chan-Ocha, Junta Chef und Neu Premierminister um Hilfe für die sinkenden Gummi Preise angefragt.

In einem Brief, welcher von den Farmern über den Direktor des Domrongtham Centers eingereicht wurde, werfen sie der Junta vor, sich auf Fragen der nationalen Sicherheit zu konzentrieren, aber die Kautschukfarmer, welche seit Monaten unter sinkenden Weltmarktpreisen leiden, zu vernachlässigen.

Sie fordern ein staatlich garantierten Abhnahmepreis von 70 Baht pro Kilo flüssigem Latex und 80 Baht für Sheets.  

Die Farmer drohen mit Demonstrationen, falls in den nächsten 7 Tagen keine Massnahmen getroffen würden. Die Aktion sei nicht politisch motiviert, sie würden aus aus Not handeln.

Schon letztes und auch dieses Frühjahr hatten Farmer im Süden Thailands aus Protest gegen die tiefen Preise Strassen blockiert. Sie fühlten sich insbesondere gegenüber den Reisbauern benachteiligt.

Donnerstag, 21. August 2014

Som Tam am Strand von Hua Hin jetzt für 45 Baht

Som Tam, thailändisches Nationalgericht
Som Tam am Strand: neu 45 statt 150 Baht.
Hua Hin - Einigung im Streit über überhöhte Preise für Essen am Strand von Hua Hin. Nachdem erst alle unerlaubten Verkaufsbuden entfernt wurden, haben sich Offizielle und Strandrestaurant Betreiber nach heftigen Beschwerden von Touristen auf deutlich tiefere Fixpreise geeinigt.

Wie Fotos auf Facebook beweisen, wurden die neuen Preis schon durchgesetzt. Som Tam kostet 45 Baht, eine Suppe mit Schweinefleisch wie auch eine Flasche Bier 80 Baht. Zuvor wurden zwischen 150 und 400 Baht verlangt.

Die von der Regierung festgelegten Preise gelten nicht nur am Strand, sondern in allen touristischen Ecken der Stadt und müssen vor dem Eingang klar deklariert sein.

Die Behörden glauben, mit diesem Schritt das Vertrauen der Touristen zurück zu gewinnen und Hua Hin wieder als Nummer eins der Touristenorte in Thailand zu etablieren.

Mittwoch, 20. August 2014

Ausflug zum Markt in Damnoen Saduak wird billiger

Noch richtiger Handel in Cai Be, Vietnam.
Auf dem bekannten schwimmenden Markt in Damnoen Saduak will die Provinzregierung von Ratchaburi günstigere Fixpreise für Bootsfahrten durchsetzen. Gemäss dem Gouverneur der Provinz haben sich Beschwerden über willkürlich hohe Preise, sowohl von Thai- als auch Farang Touristen, gehäuft.

Der schwimmende Markt von Damnoen Saduak liegt knapp 2 Fahrstunden ausserhalb von Bangkok und ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Er wird von der thailändischen Tourismusbehörde als einziger verbliebener originaler schwimmender Markt bezeichnet.

Neu soll die Fahrt pro Stunde in einem Ruderboot 400 Baht, auf einem Longtailboot mit Motor 800 Baht kosten, für Farangs 2'000 Baht.

Die Preise wurden nach einer Analyse der Anschaffungs- und Unterhaltkosten der Boote festgelegt. Die Massnahme soll als erste von vielen kurz- und langfristig das Renomée des Marktes sichern.

Dienstag, 19. August 2014

Vom Drogenjäger zum Drogenschmuggler und was dahintersteckt

Grenzverkehr Thailand Myanmar
Grenzverkehr in Mae Sai.
Chiang Rai - Ein ranghoher Polizist der Drogenbehörde wurde mit Crystal Meth und Meth Tabletten im Wert von mehr als 200 Mio. Baht in seinem Wagen erwischt.

Seine Kollegen hatten ihn auf Tipp an einem eigens dafür eingerichteten Checkpoint zwischen Mae Sai und Chiang Rai geschnappt. Der Oberstleutnant hatte die Drogen im Tesco Hypermarket in Mae Sai übernommen.

Am Checkpoint versuchte er sich mit Verweis auf dringende Geschäfte der Kontrolle zu entziehen. Den Beamten war jedoch sein Wagen und die Autonummer von Informanten genannt geworden. Der stellvertretende Kommandant der Chai Prakarn Polizeistation in Chiang Mai hatte sich in seiner steilen Karriere besonders im Kampf gegen Drogen ausgezeichnet.


In einer ersten Aussage zu seiner Tat erwähnte er, als Kurier 6 Mio. Baht zu erhalten. Die habe er gebraucht, da er ausstehende Schulden von 3 Mio. Baht für 2 Häuser und andere Anschaffungen habe und diese Last ihn drücke.

Montag, 18. August 2014

Gefälschte Markenartikel aus Kambodscha?

Grenzposten an der Grenze von Thailand nach Kambodscha in Aranyaprathet
Checkpoint in Aranyaprathet.
Nachdem mehr als 300 kambodschanische Händler gegen die verschärften Kontrollen ihrer Secondhand Waren für den Rong Kluea Markt protestierten, hatten die Thailändischen Grenzbeamten den Checkpoint in Aranyaprathet am 16. August kurzerhand geschlossen.

Ausgelöst wurde die Demonstration durch die verschärften thailändischen Kontrollen nach gefälschten Markenartikeln. An der Grenze hatte sich eine mehr als einen Kilometer lange Schlange gebildet.

Die Thai Border Police hatte Massnahmen ergriffen, weil am Donnerstag eine grosse Menge vermeintlich gefälschter Markenartikel beschlagnahmt werden konnte, die als Secondhand Ware deklariert war. 

Die Textilien wurden auf Handkarren über den Grenzpunkt von Poi Pet nach Aranyaprathet eingeführt und waren für den bekannten Rong Kluea Markt bestimmt. Die Proteste begannen, als die Grenzpolizei die mutmasslichen Schmuggler verhaftete.

Sonntag, 17. August 2014

Lahu Junge erhält neues Leben und neuen Namen

Lahu Village close to the boder of Myanmar
Lahu Dorf an der Grenze zu Myanmar.
Chiang Rai - Ein vier Jahre alter, verlassener Junge des Lahu Hill Tribes  hat ein neues Zuhause im Waisenhaus des Wat Huay Pla Kang gefunden. Seine Mutter starb kurz nach der Geburt. Der drogenabhängige, psychisch kranke Vater hatte vor zwei Jahren seinem Dorf und dem Jungen den Rücken gekehrt und war verschwunden

Seither erbettelte er sich Essen und Kleider. Er lief herum und ging manchmal im nahegelegenen Bach baden. Die Kinder des Dorfes nannten ihn Barbar. In der Nacht schlief er in einer schäbigen Bambushütte ausserhalb des Dorfes.

Abgesehen von einem alten Kissen, einer Decke und den Kleidern am Leib besass er nichts. Nicht einmal einen Namen. Kae Khae, wie in die Dörfler nannten, war der Name des Vaters.

Samstag, 16. August 2014

Clean Food Good Taste?

Garküche in Yaowarat Bangkok
Garküche in Bangkoks Chinatown ohne Label.
Bangkok, Prince Palace - 27% oder 44'000 von 163'125 geprüften Garküchen und Restaurants erfüllten die Anforderungen für die Clean Food Good Taste Auszeichnung im 2012 nicht. 

Diese aufrüttelnden Fakten machte Dr. Siriwanarangsuan, Generaldirektor des Ministeriums für Gesundheit, bekannt. Dies nachdem bei einer früheren Umfrage "nur" 16% die Kriterien nicht erfüllten.

Das bekannte Clean Food Good Taste Programm wurde vor 15 Jahren eingeführt und soll einen gewissen Standard in Lebensmittelsicherheit und Hygiene gewährleisten. 

Grösste Probleme sind mangelnde Körperhygiene, unsaubere Abfallbehältnisse und fehlendes Abdecken von gekochten Lebensmitteln.

Freitag, 15. August 2014

Widerspenstigen Taxifahrern geht's an den Kragen

Taxi Kontrollen auch beim MBK
Strenge Kontrollen auch hier: MBK.
Bangkok - Seit Mittwoch werden Taxifahrer, welche Kunden abweisen oder nur auf vereinbarten, d.h. überhöhten Preis fahren wollen, hart bestraft.

Nachdem in den letzten Monaten vermehrt Berichte von unflätigen Fahrern veröffentlicht wurden und seit Oktober 2013 mehr als 20'000 Beschwerden bei der 1584 eingingen, der offiziellen Call Center Nummer, mussten Massnahmen ergriffen werden.

Die Royal Thai Police, die Bangkok Metropolitan Administration und das Land Transport Department gehen gemeinsam vor, um Sicherheit und Komfort der Fahrgäste zu erhöhen.

Die Massnahme wurde mit der NCPO abgestimmt. Zu Beginn führen Polizei und Armee uniformiert und in Zivilkleidung an 8 ausgewählten Stellen, u.a. beim MBK und Wat Phra Kaeo, strenge Kontrollen durch.

Aber es wird auch an anderen Stellen wie stark befahrenen Strassenbereichen und an Bus Terminals gecheckt.

Donnerstag, 14. August 2014

Keine 100'000 mehr für 10 Baht Münze

10 Baht Schein
Nicht mehr im Umlauf: 10 Baht Note.
Rayong - Nach dem enormen Ansturm auf seinen Shop, hat Punnawat Siriuengwanic  sein Angebot 100'000 Baht für eine der seltenen 10 Baht Münzen aus dem Jahre 1990 zurück gezogen.

Obwohl der Direktor der Royal Thai Mint nach anfänglichen Zweifeln seines Stellvertreters die Spezialprägung von nur 100 dieser Münzen bestätigte, wurde Punnawat und seiner Familie der Rummel zuviel.

Er erklärte den Rückzug als Geschenk für seine Mutter zum Muttertag. Sie hatte sich wegen des Ansturms zu viele Sorgen gemacht und verstärkt an Migräne gelitten.

10 Baht Münzen wurden erstmals 1988 produziert. Da zu der Zeit aber noch Banknoten diesen Wertes  im Umlauf waren, beschloss man 1990 keine weiteren Münzen für den öffentlichen Umlauf zu produzieren. Lediglich 100 Münzen wurden als Andenken für die Teilnehmer der 16. Mint Directors Conference (MDC) in Grossbritannien produziert.

Mittwoch, 13. August 2014

Strände in Phuket ohne Sonnenschirme machen arbeitslos

Wer braucht da Liegen: Ban Krut Beach
Wer braucht da Liegen: Ban Krut Beach.
Phuket - Mehr als 500 Vermieter von Liegestühlen und Sonnenschirmen an den Stränden von Phuket verloren durch die Säuberungsaktionen ihren Job. Nun brachten sie ihre Beschwerden und Vorschläge an einem von Professoren und Forschern geführten Forum an der Prince of Songkla University in Kathu vor.

Das Forum kam auf den letzten Drücker einen Tag vor Ablauf der Eingabefrist an das Nation Council of Peace (NCPO) zustande. In einer schriftlichen Eingabe können finanzielle Schäden aufgeführt und Zukunftsvorschläge eingereicht werden, welche durch den Cleanup entstanden sind. 

"Wir verstehen, dass die Säuberungsaktion der Strände Teil des NCPO Programms ist, öffentliche Flächen den Menschen zur freien Nutzung zurück zu geben. Leider hat uns dieses Programm in grosse Schwierigkeiten gebracht", meinte eine Sprecherin der Strand Dienstleister.

"Die Leute müssen Jobs haben. Ihre Arbeitsplätze sind weg und sie stehen auf der Strasse. Wir sind heute hier, um unsere Gedanken zur Situation vorzutragen."

Dienstag, 12. August 2014

Sohn reicher Eltern rast mit Nissan GTR durch Pattaya

Die Kiste verführt nicht zum Rasen
Mit der Kiste wär's nicht passiert.
Pattaya - Die Polizei hat den Sohn eines prominenten Geschäftsmanns am Sonntag in Pattaya festgenommen. Lertvarit Lertvorapreecha, 20, war am Samstag um 14 Uhr mit seinem Nissan GTR aufgefallen, als er in sehr hoher Geschwindigkeit durch die Pattaya Beach Road raste.

Er ist der älteste Sohn von Sirin Lertvorapreecha, dem Besitzer des Degree Lighting Store. Die Polizei nahm ihn auf die städtische Polizeistation zur weiteren Untersuchung mit und beschlagnahmte seinen Sportwagen. 

Kurz nach seiner Festname tauchten bei der Polizeistation seine Freunde auf und forderten seine Freilassung. Als die Polizei sich weigerte, beschimpften einige der Gruppe umstehende Journalisten und forderten sie auf, gemachte Fotos zu löschen.

Als die Polizei später die Fahrzeuge der Freunde überprüfte, stellte sie fest, dass einer von ihnen ein gefälschtes Nummernschild hatte.

Montag, 11. August 2014

100'00 Baht für seltene 10-Baht Münze

10 Baht Münzen, aber keine Sammlerstücke
Keine Sammlerstücke: nur je 10 Baht wert.
Rayong - Der Panan Jewlery Shop hat mit seinem Aufruf auf Facebook einen riesigen Hipe ausgelöst. Der Shop bezahlt 100'000 Baht bar auf die Hand für eine der angeblich nur 100 geprägten 10-Baht Münzen aus dem 1990.

Punnawat Siriruengwanich, der Besitzer des Shops, bestätigte Kaosod, das das Angebot ernst gemeint ist. Gemäss seinen Angaben wurde die Münzen 1990 für eine Ausstellung in Kanada geprägt.

Nur 50 der Münzen wurden nach Thailand zurückgebracht, entsprechend ist es eine sehr seltene Münze und die Numismatiker haben grosses Interesse daran, meint der Händler. So weit er wisse, seien bisher nur 5 Stück gefunden worden.

Sonntag, 10. August 2014

Zum Geburtstag der Königin Schildkröten freigelassen


Geburtstag von Sirikit von Thailand ist am 12. August
Königin Sirikit feiert am 12.8. Geburtstag.
Sattahip - Unter dem Vorsitz von Admiral Phicharn Theeranet der königlich Thailändischen Flotte wurde an der Eröffnung zu den Festivtäten des 82. Geburtstages Ihrer Majestät Königin Sirikit am 12. August das Bild ihrer Majestät gesegnet. Zu diesem besonderen Anlass wurden Meeressschildkröten in ihr natürliches Habitat entlassen. 

Adimiral Luechai Rooddit und weitere Mitglieder der Royal Thai Navy, Filmstars und Sänger der Fernsehsender 3, 5, 7 und 9 waren dabei, als 983 Meeresschildkröten und 83'000 andere Meeresbewohner am Strand des Meeresschildkröten Observatoriums der Royal Thai Navy in Sattahip in die Freiheit entlassen wurden.

Admiral Phicharn Theeranet sagte in seiner Ansprache, dass in einem solch einzigartigem Moment, an dem alle glücklich sind, weil sie mit der Freilassung der Meeresschildkröten ihre Majestät ehren, alle auch der Vision des Naturschutzes von Königin Sirikit folgen. Sie hatte seinerzeit das Observatorium der Royal Thai Navy initialisiert.

Samstag, 9. August 2014

Warnung vor der Reinkarnation Buddhas

Buddha: Reinkarnation möglich?
Buddha: Reinkarnation möglich?
Sa Kaeo - Berichten zufolge strömen viel Thais zu einem Kambodschaner, der behauptet eine Reinkarnation von Buddha zu sein. Thailändische Armeespitzen und religiöse Führer schlagen nun Alarm.

Col. Lerpong Siriwat, der stellvertretende Kommandeur der Internal Security Operation Command (ISOC) in der Grenzprovinz Sa Kaeo, meldete gestern, dass Thailänder die Grenze überqueren um an Gebeten des "Buddhas" teilzunehmen. 

Der Oberst erwähnte auch, Fotos von dem Mann umgeben von seinen Anhängern im Wat Taun Raja in der Provinz Kandal von Kambodscha erhalten zu haben. Wandmalereien an den Wänden des Wats würden suggerieren, dass er tatsächlich eine Reinkarnation von Buddha wäre, der aus dem Nirvana zurück gekehrt ist.

Freitag, 8. August 2014

Junge aus Myanmar gewinnt Thai Sprachwettbewerb

Werden in den Schulen in Thailand Werte vermittelt?
Thai Schüler: werden Werte vermittelt?
Bangkok - Ein 12-jähriger Sohn von Wanderarbeitern aus Myanmar hat einem Thai Sprach- und Schreibwettbewerb zum Nationalen Tag der Thailändischen Sprache gewonnen.

Der Junge, welche in der Provinz Tak aufwuchs, wurde vom Amt der Grundbildungskommission zum Sieger gekürt. Der Wettbewerb wurde eingeführt, um den Wert und das Erbe des Thai zu erhöhen.

Eigentlich keine grosse Sache. Er geht hier zur Schule und wie sagt man so schön: Übung macht den Meister. Die Frage ist vielmehr, was machen Thailändische Kinder falsch, dass ein Burmese gewinnen kann. Oder liegt's am System?

Egal auch, dass nur wenige daran teilnahmen. Nur enttäuschend, dass so wenige sich für ihre Muttersprache interessieren. Kann man das ignorieren?

Verlierer dekoriert sein Haus mit Lotteriescheinen

Lotteriescheine als Wanddekoration
Lotteriescheine: wenigstens dafür nützlich.
Pathum Thani - Was würden Sie tun, wenn Sie mehr als 4 Mio. Baht für Lotteriescheine mit wenig Gewinn verschwendet hätten? 

Ein Mann aus Pathum Thani beschloss, sie in ein Wandbild zu verwandeln, um sich täglich daran zu erinnern, nie wieder Lose zu kaufen.

Pipop Panyaem, der stellvertretende Bürgermeister der Khlong Luang Distrikt und Vater von zwei Kindern, versuchte sein Glück seit 1999.

In 13 Jahren hat er mehr als 4 Mio. Baht ausgegeben, aber nur 400'000 gewonnen.

Pipops Töchter überzeugten ihn schließlich im Jahr 2012 zu stoppen. Aus irgendeinem Grund hatte er all die Lose aufbewahrt. 

Donnerstag, 7. August 2014

Scheibenreiniger Gang verhaftet

Keine Reinigung an Songkran
An Songkran braucht's keine Reinigung.
Bangkok - Die Polizei hat eine Gang von Scheibenreinigern verhaftet. Sie hatte die Scheiben von Autos erst verschmutzt, dann den Fahrern eine Reinigung angeboten.

Pol.Lt.Col. Siam Intarasuwanno, stellvertretender Superintendent der Thoong Maha Mek Polizeiwache, sagte, die Polizei hätte zuvor viele Beschwerden von Autofahrern über die Gruppe an einer Kreuzung auf der Narathiwat Ratchanakarin Straße erhalten. 

Nachdem die Tatverdächtigen erst verdeckt schmutziges Wasser auf Autos spritzten, die vor der Ampel warteten, kamen sie dann auf die Autofahrer zu und boten ihren Reinigungsservice an.

Dienstag, 5. August 2014

Schweizer Farang kocht Thai Food für Thais

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Nudelgericht Thailand
Pad Thai Gung Sod.
Ang Thong - Der Schweizer Toni Schmied zieht mit seinen Kochkünsten die Einheimischen in seine Garküche Sor Nai Farang.

Der 54 Jährige kocht Pad Thai und Hoi Thot, als der Korrespondent des Kaosod ihn vor dem Chai Yo Bezirksgemeindeamt zur Mittagszeit besucht. Er wird von seiner Thai Frau Siriporn, die andere Gerichte zubereitet, unterstützt.


Viele Kunden sind beeindruckt, einen Farang zu sehen, der Pad Thai kocht. Pad Thai, gebratene Nudeln, zählt zu den beliebtesten Gerichten Thailands.


"Ich komme seit Jahren zum Mittagessen hierher", sagte Pannarat Thanaratrungrueng. "Ich gebe zu, Tonis Fertigkeit im Kochen erstaunt mich immer wieder. Ich habe noch nie eine Ausländer mit solchem Talent gesehen."